WSC: „Killer“ Leenders kehrt zurück

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Die Abgeklärtheit von Janis Leenders (links) vor dem gegnerischen Tor fehlte den Wernern in den letzten Spielen. Am Sonntag gegen Wethmar gibt er sein Comeback.

WERNE -  Es läuft beim Werner SC. Zehn Punkte holte der Sport Club aus den letzten vier Spielen, nur ein Gegentor kassierte die inzwischen beste Abwehr der Bezirksliga 8 in diesen 360 Minuten. Es traf der Kaiserauer Milcarek beim 1:1 im letzten Heimspiel.

Aber die Werner sind Minimalisten: Sieben der zehn Punkte holten sie mit drei Toren – so viele, wie Daniel Durkalic jetzt beim 3:0 gegen den VfL Kamen in 90 Minuten schoss.

Mit dem Zittern um knappe Siege soll beim Tabellendritten in Zukunft Schluss sein, denn: Janis Leenders kehrt aus dem Studium in Stuttgart zurück – zunächst einmal bis Mai. „Er ist ein Killer vor dem Tor, er wird uns richtig gut tun“, freut sich Öztürk schon auf die Rückkehr seines linken Offensivmannes.

Leenders meldet sich gerade rechtzeitig zu den drei Spielen zurück, die mit Blick auf das Finale in dieser Saison die Richtung vorgeben werden – am Sonntag das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Wethmar, am 23. das schwere Auswärtsspiel in Ascheberg sowie am 30. März das mögliche Gipfeltreffen mit Spitzenreiter SC Husen-Kurl im Lindert.

Schon am Sonntag soll Leenders für das Verfolgerduell (15 Uhr, Lindert) wieder im Kader stehen. Er stehe ständig mit dem Team in Kontakt und sei fit, sagt Öztürk. „Es fehlte auch gegen Kamen einfach so ein bisschen die Ruhe vor dem Tor“, meint der Werner Spielertrainer, der bei den gefühlt 15 guten Annäherungen die Abgeklärtheit eines Janis Leenders vermisst hatte.

Natürlich freute sich der Trainer darüber, dass Daniel Durkalic rechtzeitig wieder zurück zur alten Treffsicherheit gefunden hat. Letztmals hatte der WSC-Angreifer am 17. November beim 3:0-Erfolg in Langschede getroffen – zum 2:0 in der 80. Minute. Die Verzweiflung darüber war ihm schon bei unglücklichen Aktionen gegen FC TuRa (1:0), Königsborn (1:0) und Kaiserau (1:1) anzumerken. Nun hat er mit den Saisontoren neun bis elf Janis Leenders in der internen Wertung überholt – und liegt auf Platz sechs im Liga-Ranking.

Für Kurtulus Öztürk ergibt sich nicht nur durch die Rückkehr seines alten (und bald wieder neuen?) Top-Torschützen ein Luxusproblem: Er reiste schon mit einem 18er-Kader in Kamen an und erntete neidvolle Blicke aus der VfL-Ecke. Für das kommende Wochenende wird Kai Wintjes nach auskurierter Knöchelverletzung aus dem Kaiserau-Spiel wieder im Kader zurückerwartet, und Öztürk selbst stand nur in zivil an der Linie. Da wird die Wahl zur Qual, zumal Winter-Zugang Necati Bacak ebenso eingeschlagen hat wie Marius Nowak, der bei seinem Startelf-Debüt Kai Wintjes auf der zweiten Sechs neben Simon ersetzt hatte. „Er war gegen Kamen einer der Besten. Er hat aus seiner Position heraus ein sehr gutes Spiel gemacht“, gab’s für den ehemaligen Scharnhorster Lob vom Trainer.

Wethmars Spielertrainer Alex Lüggert wird das alles nicht allzu gerne hören, zumal Öztürk sagt: „Wir werden diese Woche auch ein bisschen mehr machen mit Blick auf die nächsten Wochen. Und die Spieler freuen sich drauf...“ - gu

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