WSC in Kamen nicht gefordert

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Chris Thannheiser (links) im Duell mit dem ehemaligen Werner Oliver Winter.

WERNE -  Der Werner SC löst im Energiesparmodus die undankbare Aufgabe auf Kamener Asche und besiegt den VfL im Punktspiel der Bezirksliga 8 mit 3:0 (1:0). Mann des Tages ist Daniel Durkalic, der der einzige Torschütze dieser Partie ist. „Das war nicht zufriedenstellend. Wir haben viel zu wenig investiert“, meint WSC-Trainer Kurtulus Öztürk.

Am Ende profitiert der Tabellendritte von Auflösungserscheinungen bei den Gastgebern, bei denen Torjäger Zulfic fehlt, mit Faralich ein Feldspieler im Tor steht und mit Sercan Dereli nur ein Wechselspieler auf dem Papier steht, der aber nicht einmal anwesend ist. Erst zur zweiten Halbzeit trifft mit Tzioras ein Ersatzmann ein.

Der WSC kommt besser in die Partie. Schwerbrock besitzt nach drei Minuten die erste Chance, doch sein Linksschuss ist zu schwach. Keine 60 Sekunden später flankt Durkalic flach von rechts, doch Torhüter Faralich ist um eine Handbreit eher am Ball als Schwerbrock.

Das 0:1 nach 13 Minuten ist bereis verdient, auch wenn Gebhardt nach neun Minuten mit einer Fußabwehr gegen Dumanli klären muss: Thannheiser setzt sich energisch im Mittelfeld durch, spielt im richtigen Moment quer auf Daniel Durkalic, der Faralich aus 14 Metern mit einer Direktabnahme keine Chance lässt. In der Folge lässt der WSC seine Gastgeber gewähren, ohne groß in Bedrängnis zu geraten. Die Zuschauer, vornehmlich aus Werne, genießen das tolle Wetter.

Erst in den letzten Minuten vor der Pause wird’s wieder lebhaft, als Durkalic nach einem langen Pass von Nowak das Duell mit Faralich verliert (39.) und dann zwei Kopfballchancen (41. ,44.) vergibt.

In der 54. Minute trifft Durkalic nach Schwerbrock-Freistoß ins Netz, steht aber im Abseits. Dann klärt Gretenkort gegen Thannheiser (58.), später vergeben Schwerbrock (72.) und Thannheiser (73.) freistehend.

Gegen konditionell nachlassende Kamener macht Durkalic in der 75. Minute alles klar. Nach Schnees Zuspiel scheitert Thannheiser noch an Faralich, doch der Dreifach-Schütze steht goldrichtig und staubt ab. Der Rest ist Formsache, zumal Dumanli veletzt vom Platz muss und Kamen die Partie zu zehnt beendet. Das dritte Tor kriegt Durkalic geschenkt. Seinen Freistoß, von der linken Seite mit rechts auf das kurze Eck gespielt, wird von Faralich unterschätzt. Zwischen Pfosten und Fußspitze hindurch flutscht die Kugel ins Netz.

Werner SC: Gebhardt – Seifert, Schöpper, Heese, Schnee – Nowak, Simon – Bacak (85. Eichhorst), Schwerbrock (80. Telgmann), Thannheiser (85. Saka) – Durkalic

Tore: 0:1 (13.) Durkalic, 0:2 (75.) Durkalic, 0:3 (85.) Durkalic - gu

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