WSC: Oberaden-Heimspiel noch im Kopf, Ascheberg muss zur Ruhr

WERNE -  Der Werner SC kann mit einem weiteren Dreier am Sonntag gegen den abstiegsbedrohten SuS Kaiserau den Platz im Spitzentrio der Bezirksliga (8) festigen. Trainer Kurtulus Öztürk warnt: „Schon das Hinspiel war eine Zitterpartie.“ Da gewann der WSC mit viel Dusel durch ein Durkalic-Tor mit 1:0. Der TuS Ascheberg muss zum Tabellendritten.

Bezirksliga 8: Werner SC – SuS Kaiserau. Nach dem jüngsten 1:0-Erfolg bei Königsborner SV sieht Öztürk keine Veranlassung, die erste Elf für das Spiel am Sonntag (15 Uhr, Lindert) zu ändern. Damit ist die Startelf im Vergleich zum Hinspiel am 1. September sogar auf sechs Positionen umbesetzt: Germino, Saka, Lindemann, Leenders und Masembe sowie Hisham Saado sind aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei.

Ein Fragezeichen stand zumindest am Anfang der Woche noch hinter Torhüter Thomas Gebhardt, der sich auf dem stumpfen Kunstrasen in Königsborn am Knie verletzt hatte. „Aber das wurde von Tag zu Tag besser. Ich denke, er wird spielen“, sagt Öztürk. Ansonsten stünde Sebastian Vorwick als Nummer zwei parat. Öztürk: „Er trainiert gut, ist topfit.“ Ausfallen wird weiter Hisham Saado. Diagnose: Drei gedehnte Bänder und Anriss der Syndesmose. Ansonsten hat der WSC-Trainer die Qual. Er gehört selbst wieder zum Kader, und Winterzugang Marius Nowak ist auch erstmals dabei. Beim ersten Training der Woche standen sogar 22 Mann auf dem Platz.

Sein Team sieht Öztürk in der Favoritenrolle. „Wir entscheiden, wie das Spiel ausgeht“, sagt er, und: „Wenn wir am Ende null Punkte haben, kann das nur am Charakter und an der Einstellung liegen – ohne Kaiserau schlecht reden zu wollen.“

Spätestens der 2:1-Sieg des SuS gegen TuRa Bergkamen habe alle gewarnt. Außerdem hat Öztürk – auch wenn es am 1. Dezember war und damit lange her – noch das letzte Heimspiel im Kopf. Darin verlor der Sport Club gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Oberadener nach einer 3:1-Führung noch mit 3:4.

„Kaiserau wird kämpfen, die wollen so schnell wie möglich da unten raus“, rechnet Öztürk mit erheblicher Gegenwehr.

Die voraussichtliche Startelf: Gebhardt – Seifert, Heese, Schöpper, Schnee – Simon, Wintjes – Thannheiser, Schwerbrock, Bacak – Durkalic

SV Langschede – TuS Ascheberg. Eine lange Anreise hat der TuS nach Fröndenberg – und geht als Außenseiter in die Partie. Zwar hat die Möllers-Elf ihren Start in die zweite Saisonhälfte mit dem 2:1-Erfolg gegen Eintracht Dortmund erfolgreich gestaltet, aber der SVL als Tabellenvierter hat mit einem 4:0-Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten Wethmar aufhorchen lassen.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Ruhrkampfbahn Fröndenberg - gu/fraz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare