Bruland und Rafalski zum WSC

+
Marvin Bruland.

Werne - Der Werner SC baut weiter an seinem Kader für die Spielzeit 2015/2016 – unabhängig davon, ob der Tabellendritte der Fußball-Bezirksliga (8) das Fernduell mit Westfalia Wethmar um Rang zwei gewinnen wird – und damit um einen Platz in der Aufstiegsrunde zur Landesliga.

Am Montag präsentierte Kurtulus Öztürk mit Marvin Bruland und Daniel Rafalski die Zugänge sieben und acht.

Marvin Bruland, ein Allrounder, spielte zuletzt beim SV Herbern in der zweiten Mannschaft. Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison noch Stammspieler in der Landesliga und besitzt durch den SVH auch Erfahrung aus der Westfalenliga.

Mit Daniel Rafalski holt Öztürk einen erfahrenen Keeper vom A-Ligisten SuS Rünthe in den Lindert. „Ich will damit die Torhütersituation noch ein wenig anheizen“, sagt Öztürk. Künftig soll auch die Reserve in der Kreisliga A mit zwei Torleuten besetzt sein. Aktuell bewerben sich fünf Keeper um vier Positionen: Michael Rockel, Sebastian Vorwick, Luca Wiegel, Chuck Germino und eben Rafalski. Allerdings ist die sportliche Zukunft von Chuck Germino aus beruflichen Gründen noch nicht geklärt.

„Mit den Neuen sind wir in der Breite noch besser aufgestellt“, sagt Öztürk, aus dessen aktuellem Kader mit Schwerbrock, Wintjes, Kozlik und Bacak vier Spieler den Verein verlassen werden. Zwei Neue soll es – geht es nach dem Werner Trainer – für die neue Spielzeit noch geben.

Hoffen auf Hilfe vom SuS Kaiserau

In welcher Liga sie auflaufen werden, das wird sich vielleicht schon am Sonntag weisen, wenn der Sport Club beim FC TuRa Bergkamen antreten muss, während Mitkonkurrent Wethmar parallel den zweiten Platz am Cappenberger See gegen den SuS Kaiserau verteidigen will. Die bessere Ausgangslage besitzt die Westfalia. „Mit jedem Spiel weniger ging in den letzten Wochen auch ein Stück Hoffnung verloren“, meint Trainer Kurtulus Öztürk, setzt aber immer noch darauf, mit seinem Team den einen Punkt Rückstand aufholen zu können.

Bleibt die Frage, wie motiviert die Kaiserauer antreten werden. Am Sonntag gab’s vor eigenem Publikum eine 1:2-Pleite gegen Absteiger TuS Eving-Lindenhorst. „Als ich das Ergebnis gesehen habe, dacht ich zuerst, das Thema ist durch für nächsten Sonntag“, sagt Öztürk. Allerdings wird der SuS in Wethmar wohl mit einer veränderten Aufstellung antreten.

Dass die Evinger an der Sportschule den dritten Saisonsieg feiern durften war auch noch eine Folge dessen, dass Kaiserau seine zweite Mannschaft für den Abstiegskampf verstärkt hatte. Nach dem 4:1 im Kellerduell gegen Niederaden ist klar: Die SuS-Reserve bleibt in der Kreisliga A2 (Unna-Hamm).

„Jetzt, wo sie drinbleiben, denke ich, kommt der eine oder andere Spieler wieder nach oben“, hofft Öztürk, und sagt aber auch: „Wenn es dann für uns nicht klappen sollte, dann sind wir selber dafür verantwortlich.“

Die Vorbereitung auf das Spiel in Bergkamen sollen normal verlaufen. Ein wenig denkt Öztürk allerdings noch über die Ausgestaltung des Abschlusstrainings am Freitag nach. - gu

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare