WSC wahrt die Aufstiegchance

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Schnee, Heese und Simon blocken mit vereinten Kräften einen Angriff ab.

Werne - Ohne die verletzten Thannheiser, Durkalic, Winter und die Saado-Brüder gewinnt der Werner SC mit 1:0 (1:0) gegen den Tabellenvierten TuS Hannibal.

mit hält sich der Sport Club in der Bezirksliga (8) die Chance auf Meisterschaft und Aufstieg offen – zwei Punkte hinter Spitzenreiter Kemminghausen und einen Zähler hinter Wethmar.

Das Tor des Tages erzielt ein Mann, der wegen der Personalnot aus der zweiten Mannschaft in die Startelf rotiert ist: Routinier Marius Nowak.

Am Ende ist der Erfolg allerdings auch etwas schmeichelhaft. Zunächst wird den Gästen ein reguläres Tor nicht anerkannt, dann verhindert Wernes Keeper Rockel in der Nachspielzeit den Ausgleich.

Gegen die vielleicht technisch versierteste Mannschaft der Liga entwickelt sich für den ebenfalls spielstarken WSC ein schweres Spiel, in dem der Kampf eine wichtige Rolle spielt.

Nach 15 Minuten besitzt der Sport Club die erste gute Chance: Schwerbrock setzt sich auf der rechten Seite gegen drei Rote durch un flankt auf Rohlmann, für dessen Torschuss der Winkel zu spitz ist (15.). Wenig später köpft Simon den Ball nach einer Ecke von rechts ans Lattenkreuz, dann rettet Bousbiba bei einer SchwerbrockFlanke auf der Linie (22.).

So ist die Führung nach 27 Minuten nicht unverdient: Schwerbrock wird an der rechten Strafraumgrenze von Tarhib gefoult. Alle erwarten, dass der Werner Spielmacher selber den Freistoß schießt, doch legt er quer auf Nowak, der aus 20 Metern unhaltbar in den rechten Winkel trifft.

Der WSC hat sich die Führung verdient, gerät aber in den letzten Minuten vor der Pause bei diversen Eckbällen und einigen Freistößen der Dortmunder unter Druck.

Auch nach dem Wiederanpfiff bietet der WSC seinen Gästen zu viele Räume, muss aber dennoch das 2:0 erzielen. Leenders scheitert freistehend an Keeper Krause.

Entscheidend für den weiteren Verlauf ist die 57. Minute. El Yahyaoui trifft aus zehn Metern regulär in das Werner Tor, doch Schiri Schrader (Bochum) bemerkt erst nach seinem Abseitspfiff, dass neben Rockel auch Leenders näher zur Grundlinie steht als der Schütze. Weil aber der Ball beim Pfiff noch im Spiel und nicht im Tor war, kann Schrader seinen Irrtum nicht korrigieren. Er setzt die Partie – wenige Meter vor dem Werner Tor – mit einem Schiedsrichter-Ball fort. Den verteidigen die Werner mit Macht. „Ich hätte auch lieber die Entscheidung zurückgenommen und das Tor gegeben, aber das ist nicht regelkonform“, sagt Schrader.

Wenig später schießt Bacak aus drei Metern einen Gästespieler auf der Torlinie an, dann geht Leenders frei auf das Tor zu und will – warum auch immer – über den Keeper hinweg den Ball ins Tor lupfen. Krause reißt die Fäuste hoch und auch den abgewehrten Ball nutzt Leenders nicht.

So wird es zu einer Zitterpartie, zumal Schiri Schrader sieben Minuten nachspielen lässt. Nur gut aus Werner Sicht, dass Rockel einen Schus von El Yahyaoui reaktionsschnell von der Linie kratzt (90.+3)

WSC: Rockel – Seifert, Giffey, Heese, Schnee – Simon, Nowak (70. Bartsch) – Leenders (60. Eisenbach), Schwerbrock, Rohlmann – Bacak (87. Kozlik),

Tor: 1:0 (27.) Nowak

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