Drei Endspiele für den Werner SC

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Verteidiger Dennis Seifert – hier gegen den Kemminghauser Kadir Güvenates – rückt am Sonntag gegen den TuS Hannibal wieder in die Startelf.

WERNE - Nach der 0:1-Niederlage im Spitzenspiel beim VfL Kemminghausen ist die Ausgangslage für den Werner SC im Dreikampf um Meisterschaft und Aufstiegsrundenplatz klar: Verlieren verboten.

„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und schauen, was die Konkurrenz macht“, sagt Kurtulus Öztürk. Will der Sport Club im Duell mit dem neuen Tabellenführer aus Dortmund und Wethmar noch eine Chance auf die Landesliga haben, dann gilt: Neun Punkte aus drei Spielen.

„Wir haben jetzt definitiv drei Endspiele“, sagt der Werner Trainer. Schon am Sonntag (15 Uhr, Lindert) wird’s alles andere als leicht – nicht nur wegen der personellen Sorgen im Werner Lager. Mit dem Tabellenvierten TuS Hannibal wartet eine ganz schwere Aufgabe auf den aktuell Dritten – und das einzige Team neben Kemminghausen, das den WSC in dieser Saison besiegt hat. Im November gab es im Hoeschpark eine bittere 2:3-Niederlage durch ein Tor von Chalha in der Nachspielzeit.

„Technisch hat Hannibal die vielleicht sogar stärkste Mannschaft der Liga und gehört eigentlich zu den Top 3-Teams. Sie haben zwar unglückliche Ergebnisse gehabt, aber in den Spitzenspielen waren sie immer zur Stelle“, sagt Kurtulus Öztürk über den Aufsteiger, der mit 51 Punkten durch sieben Zähler von WSC getrennt ist und nur noch sehr geringe Aufstiegschancen besitzt. Trotz des Weggangs von Torjäger Bouzerda in der Winterpause ist die Mannschaft nicht schwächer geworden, sondern sogar noch schwieriger auszurechnen.

Größtes Problem für Öztürk: Seine Mannschaft stellt sich nach dem Verletzungspech vom vergangenen Sonntag im Prinzig von selbst auf. Mit Routinier Marius Nowak stellt er Joel Simon vor der Viererkette einen zweiten Sechser zur Seite. „Marius hat in der Zweiten großen Anteil am Aufstieg“, sagt Öztürk, der auf die verletzten Chris Thannheiser, Daniel Durkalic sowie Jussef und Hisham Saado ebenso verzichten muss wie auf Urlauber Oliver Winter. Immerhin sind mit Leenders und Heese zwei Studenten rechtzeitig wieder in Werne. Matti Bartsch rückt wie Nowak aus der Reserve auf und auch Öztürk selbst wird Fußballschuhe tragen: „Alle sollen sich ordentlich vorbereiten, die Chance auf einen Einsatz wird groß sein.“

Die voraussichtliche Startelf (4-2-3-1): Rockel – Seifert, Giffey, Heese, Schnee – Nowak, Simon – Rohlmann, Schwerbrock, Leenders – Bacak

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