WSC-Trainer Öztürk: „Platz zwei ist drin“

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WSC-Trainer Kurtulus Öztürk nimmt sich immer wieder Zeit, seinen Spielern (hier Dennis Klossek) seine Idee vom Fußball zu vermitteln.

Werne - Fünf Wochen Vorbereitung inklusive fünf Testpartien gehen am kommenden Sonntag mit dem Meisterschafts-Heimspiel in der Bezirksliga 8 gegen den TuS Hannibal für den Werner SC zu Ende.

Dabei fällt die Bilanz anhand der Ergebnisse für den Tabellendritten gemischt aus. Starken Leistungen gegen die höherklassigen Teams aus Kemminghausen (1:1) und Wickede (2) folgte zuletzt auch eine 2:3-Niederlage gegen den Bezirksligisten SG Bockum-Hövel. Ein Fazit nach der Vorbereitung und einen Ausblick auf die Rückrunde zieht WSC-Trainer Kurtulus Öztürk im Gespräch mit Frank Zöllner.

Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung?

Kurtulus Öztürk: Ich denke, wir haben mit dem, was möglich war, das Beste herausgeholt. Die Trainingsbeteiligung war nicht ganz optimal, aber es ist ja normal, dass aus beruflichen Gründen, wegen des Studiums, wegen Verletzungen und Erkrankungen immer mal der ein oder andere fehlt. Joel Simon steigt nach seiner Sprunggelenks-Verletzung von Ende der Hinrunde jetzt wieder ein und Blessuren wie die von Marvin Stöver oder Yasin Yilmaz sind ja auch normal. Und die beruflich häufiger fehlenden Chris Thannheiser und Christoph Zilligen werden das auch bald aufgeholt haben. Insgesamt hätte es natürlich besser sein können.

Wie ist die Mannschaft aktuell aufgestellt? Es gab ja schließlich mit Dominik Hennes und Keeper Tim Zurstraßen zwei Zugänge und mit Sebastian Schnee einen Abgang.

Öztürk: Das sind schon Verstärkungen. Tim hängt sich voll rein, auch wenn er ein Jahr lang nicht gespielt hat. Durch Dominik Hennes sind wir schon ein bisschen stärker geworden. Wir sind von ihm überzeugt, sonst hätten wir ihn auch nicht geholt. Und die Mannschaft hat es beiden leicht gemacht, sich schnell zu integrieren.

Gab es auch Gewinner in der Vorbereitung?

Öztürk: Da würde ich die vier im vergangenen Sommer aus der A-Jugend gekommenen Spieler Cem Bozkurt, Marvin Stöver, Dennis Klossek und Marco Konieczny nennen. Sie haben einen Riesensprung nach vorne gemacht. Da sieht man auch mal, was durch einen großen Trainingseifer und hohe Trainingsbeteiligung möglich ist.

Ist der WSC für den Meisterschaftsstart gewappnet? Schließlich geht es am Sonntag gegen den TuS Hannibal, gegen den es im Hinspiel eine 1:4-Niederlage gab.

Öztürk: Von einer Wiedergutmachung will ich gar nichts wissen. Gegen Hannibal haben wir unser schlechtestes Saisonspiel gemacht, aber zum Glück vom Kollektiv her. Deshalb haben wird viel mitgenommen und wissen seitdem, wie es nicht geht. So eine Leistung ist danach ja auch nicht wieder vorgekommen. Und selbst, wenn wie an so einem Tag wie im Hinspiel nicht viel klappt, muss man trotzdem versuchen, etwas mitzunehmen. Aktuell ist Hannibal drei Punkte hinter uns und am Sonntag sollen es sechs sein.

Was ist in der Rückrunde noch möglich?

Öztürk: Platz zwei ist auf jeden Fall drin, Spitzenreiter Senden ist zu weit weg. Wir schauen zwar weiter von Spiel zu Spiel. Aber wenn wir gewinnen, sind wir auf fünf Zähler an Overberge dran, die ja spielfrei haben.

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