Schwacher Werner SC verliert verdient 1:4 beim TuS Hannibal

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Werners Sebastian Schnee (links) im Duell mit Hannibals überragendem Spielmacher Noureddien El Yahyaoui.

Dortmund - Ernüchterung beim Werner SC: Nach dem starken 4:1-Auftaktsieg gegen den TSC Eintracht Dortmund folgte für den Titelanwärter im Dortmunder Hoeschpark beim TuS Hannibal eine bittere Niederlage.

Bezirksliga 8: TuS Hannibal – Werner SC 4:1 (1:0). „Wir waren nicht reif genug und haben spielerisch nicht überzeugt. Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben, vor allem dadurch, wie wir die Gegentore bekommen“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk.

Vor allem Hannibals Spielmacher Nourredien El Yahyaoui stellte die Gäste immer wieder vor große Rätsel. Er erzielte nicht nur zwei Tore durch Standards, er bereitete auch das 1:0 vor und war für das defensive Mittelfeld mit Simon und Saado nie greifbar, entzog immer wieder seinen Gegenspielern und leitete mit Bälle in die Spitze die Angriffe ein.

„Wir hatten kein Zweikampfverhalten und waren auch zu weit weg von den Gegenspielern“, erkannte Öztürk einen weiteren Grund für die Niederlage.

Dabei begann sein auf zwei Positionen im Vergleich zur Vorwoche verändertes Team gleich zu Beginn gute Gelegenheiten. Doch Jussef Saado und Erkan Baslarli beim seinen Startelfdebüt vergaben (1., 3.).

Nach einem Querpass des indisponierten Rechtsverteidigers Sebastian Schnee hatte Abaraghoin für Hannibal die erste Chance, aber Rockel parierte (10.). Als sich Schnee nach einem langen Ball von El Yahyaoui verschätzte, hatte Abil Mazid keine Probleme, den Ball freistehend zum 1:0 ins Tor zu schlenzen (20.). Die beste Ausgleichschance hatte Baslarli, der mit einem Heber aus 16 Metern knapp scheiterte (33.). Auf der Gegenseite spielte El Yahyaoui Zulfic frei, drei freistehend an Rocke scheitete (35.).

Der WSC schaffte es dabei nicht, die routinierten und ballsicheren Gastgeber unter Druck zu setzen. Das sollte im zweiten Durchgang ändern. Doch Hannibal hatte alles im Griff. Nach einem Abseitstor on Zulfic (49.) leistete sich Marvin Bruland an der Außenlinie und an der Strafraumgrenze gegen Andretzki ein unnötiges Foul. Den fällige Strafstoß verwandelte E Yahyaoui zum 2:0 (53.). Als wie aus dem Nichts der WSC nach einem Fehler von El Matouki durch Baslarslis Heber auf 2:1 verkürzte, hoffte Öztürk, dass ein Ruck durch sein Team geht.

Doch nach Katastrophen-Zuspiel am eigenen Strafraum von Schnee auf Bruland rettete Letzter nur durch ein Foul. Die Konsequenz war ein Freistoß 20 Meter vor dem Tor, den El Yahyaoui zum 3:1 in den Winke über die Mauer zirkelte (70.). Als drei Minuten später Memedi eine Ecke scharf vor das WSC-Tor zirkelte, unterlief Joel Simon ein Eigentor zum 4:1, als ihm der Ball auf das Knie tickte (73.) – das war die Entscheidung. In der Schlussphase hatte der blasse WSC, der in allen Mannschaftsteilen enttäuschte, noch zwei Chancen durch Simon nach einer Ecke (89.) und Baslarli (90.), die ungenutzt blieben.

WSC: Rockel – Schnee, Bruland, Giffey, Seifert – J. Saado, Simon, Rohlmann, Thannheiser (54. Yilmaz), – Durkalic, Baslarli

Tore: 1:0 (20.) Mazid, 2:0 (53.) Foulelfmeter El Yahyaoui, 2:1 (66.) Baslarli, 3:1 (70.) El Yahyaoui, 4:1 (73.) Eigentor Simon - fraz

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