Werner SC ist gegen Scharnhorst gewarnt

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Auch von Daniel Durkalic (links) sind gegen Alemannia Scharnhorst mehr als hundert Prozent gefragt.

WERNE – Die Ausgangslage ist eigentlich klar: Der Werner SC ist als Tabellenvierter der Bezirksliga 8 zu Gast in Scharnhorst. Und die Alemannia ist in der Rückrunde sieglos und liegt auf einem Abstiegsplatz. Doch nach dem jüngsten 2:4 gegen den VfL Senden ist WSC-Trainer Kurtulus Öztürk gewarnt

„Wenn wir uns nicht steigern, werden wir nichts holen. Wir müssen mehr als nur 100 Prozent geben.“

Eine gewisse Zufriedenheit ob des bisher Erreichten hat Öztürk in seinem Team ausgemacht. Folge: „Wir haben es den Gegnern zu einfach gemacht zu gewinnen. Wir haben einfach den einen Schritt mehr nicht mehr gemacht. Das habe ich in den letzten Wochen vermisst – und letzte Woche auch bemängelt“, sagt Öztürk. Nur ein Sieg und lediglich fünf von 15 möglichen Punkten stehen in der Bilanz der letzten fünf Spiele.

Den inneren Schweinehund überwinden, das sei jetzt gefragt, sagt Öztürk, denn „so haben wir schließlich immer unsere Punkte gemacht.“ Ein Blick auf die Scharnhorster Bilanz verführt durchaus zu einer gewissen Sorglosigkeit: Null Siege bei nur zwei Punkten gab’s in der Rückrunde, nachdem die Mannschaft über die Winterpause hinweg nach Querelen im Verein ein neues Gesicht bekommen hat. Doch aufgegeben haben sich die Dortmunder nicht, denn der Abstand zum SuS Oberaden auf dem ersten Nichtabstiegsplatz beträgt gerade einmal vier Punkte.

„Klar sind die angeschlagen, aber sie geben sich nicht auf“, weiß Kurtulus Öztürk, verweist auf das jüngste 2:2 der SG gegen TuRa Bergkamen und schiebt noch einmal warnend nach: „Ich will nicht der Erste sein, der 2014 gegen die ein Spiel verliert.“

Gegenüber dem Heimspiel gegen Senden wird es Änderungen in der Startelf geben. Chris Thannheiser und Daniel Durkalic stehen beim Anpfiff wieder auf dem Feld, eine Einsatzgarantie zum Beispiel für Marc Schwerbrock gibt es nicht. „Es gibt wenige Spieler, die bei mir derzeit eine Einsatzgarantie haben“, sagt Öztürk, „aber an Marius Nowak kommt man nicht vorbei“, sagt Öztürk. Der darf gegen seinen Ex-Klub selbstverständlich in der Startelf ran, vermutlich in einem 4:2:3:1 neben Wintjes in der Doppel-Sechs. Ein Fragezeichen steht hinter Necati Bacak. Der Offensivmann, gegen Senden einer der wenigen Aktivposten, klagt über Schmerzen im Fußgelenk.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, am Holzgraben - gu

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