1:2 gegen Nordkirchen – WSC wacht zu spät auf

Szene aus dem Kreisderby am Abend.

Werne - Der WSC verliert am Abend das Nachholspiel in der Fußball-Bezirksliga 8 gegen den FC Nordkirchen mit 1:2 (0:2) und kassiert damit seine sechste Saisonniederlage.

Dabei besitzen die Werner in der letzten Szene des Spiels noch die ganz große Chance zum Ausgleich. Insgesamt geht der Sieg für den FCN, der als Fünfter nach Punkten zu den Wernern aufgeschlossen hat, aber in Ordnung. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit in der Abwehr verloren,“ sagt Co-Trainer Axel Scheunemann.

Die Gastgeber – ohne Sechs angetreten – haben defensiv gleich Probleme und kassieren früh das 0:1. Wilde steckt auf halblinks zu Frederic Nolte durch. Torhüter Rafalski wirft sich ihm entgegen, doch der FCN-Kapitän lupft den Ball über den Keeper hinweg ins Netz. Sechs Minuten später verliert Stöver das Duell mit Lorenz, dieses Mal rettet Vorwick mit einem tollen Reflex. Danach wechselt Stöver von außen in die Innenverteidigung, Seifert rückt nach rechts heraus. Hilft aber nicht. Nach 34 Minuten sorgt Raphael Lorenz für das 0:2.

Aber auch der WSC ist nicht ohne Chance. Kurz vor dem 0:2 kann Eisenbach eigentlich frei vor Ruscher mit der „Picke“ abziehen, doch Wessel spitzelt ihm in höchster Not den Ball vom Fuß. Fünf Minuten vor der Pause trifft Yilmaz nach Flanke von Klossek den Pfosten.

Yilmaz besitzt auch die erste Chance nach dem Wechsel, trifft aber aus der Distanz das Außennetz. Der WSC spielt nun mit Winter in der Innenverteidigung, setzt Thannheiser als zweite Spitze ein und ist insgesamt offensiver ausgerichtet. Mit der Einwechslung von Baslarli kommt noch mehr Betrieb ins Werner Spiel. So nach 60 Minuten, als Baslarli nach Kopfballverlängerung von Rohlmann frei auf das Tor zuläuft, doch Schiedsrichter Off ihn ihm Abseits sieht. Ein Irrtum. Auf der Gegenseite muss Voß das 0:3 erzielen, tritt aber ein Loch in die Luft (73.).

So wird’s spannend. Baslarli tunnelt Mikuljanac im Strafraum, wird festgehalten und bekommt den Elfmeter. Thannheiser trifft zum 1:2 (90.). Und dann das: Freistoß Saado aus dem Mittelkreis, Torhüter Ruscher wehrt den Kopfball von Eisenbach ab. Thannheiser kriegt die Kugel und schießt flach vor der Torlinie her, doch Seifert rutscht am hinteren Pfosten am Ball vorbei (90.+3). Danach ist sofort Schluss.

WSC: Vorwick – Stöver, Seifert, Koniczny, Rohlmann – Yilmaz, Saado, Klossek, Thannheiser – Eisenbach (46. Winter), Hennes (57. Baslarli)

Tore: 0:1 (6.) Nolte, 1:1 (34.) Lorenz, 1:2 (90.) Thannheiser

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