Werner SC freut sich auf TuRa Bergkamen

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Nur er darf am Sonntag nicht mitmachen beim WSC: Sebastian Schnee ist weiterhin gesperrt.

WERNE -  „Ein freies Wochenende tut ja ganz gut. Aber jetzt wird’s wieder Zeit“, freut sich Kurtulus Öztürk, Spielertrainer des Werner SC, schon auf das Derby am Sonntag vor eigenem Publikum gegen den FC TuRa Bergkamen. Er kann der Partie entspannt entgegensehen.

Denn personell ist die Lage beim Tabellenzweiten fast schon ideal. So kann der 34-Jährige auf einen Startelf-Einsatz wie zuletzt bei Eintracht Dortmund verzichten.

Einzig Sebastian Schnee steht im letzten Hinrundenspiel wegen seiner Rot-Sperre nicht zur Verfügung. Da auch Heese, Leenders und Durkalic aus Bonn und Karlsruhe anreisen werden sowie Jussef Saado nach langer Verletzungspause im Kader steht, kann Öztürk auch auf Trainingseindrücke reagieren. Angesagt scheint eine kleine Rotation auf den vorderen Positionen, wo Oli Winter gegen seinen Ex-Klub eine Option als zweite Spitze neben Daniel Durkalic ist. Für Necati Bacak wäre in diesem Fall ein Platz im linken Mittelfeld frei. „Abwarten. Darüber mache ich mir später noch einen Kopf“, sagt Öztürk.

Er erwartet mit dem FC TuRa eine kampfstarke Elf, die auswärts durchaus positive Ergebnisse erzielt hat. „Ich denke nur an das Nullnull in Kemminghausen“, sagt Öztürk. Problem bei den Gästen: Nur die drei Teams auf den Abstiegsplätzen haben seltener getroffen.

„Dennoch bin ich nicht unzufrieden. Wir müssen uns einzig vorwerfen, dass wir aus unseren Chancen zu wenig Kapital schlagen“, sagt TuRa-Trainer Andreas Bolst, dessen Team auf Rang zwölf liegt – neun Punkte vor dem TuS Eving auf dem ersten Abstiegsplatz.

Im Gegensatz zu Öztürk hat er personell große Probleme. Torjäger Engin Duman ist für die gesamte Saison kein Thema mehr, nun hat es auch Alexander Braun, Samet Ayyildiz und beim Abschlusstraining auch Thomas Penkalla erwischt. „Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch. Ich bin froß, dass bald Winterpause ist“, sagt Bolst, der immerhin wieder auf Rotsünder Emre Gül zurückgreifen kann. „Aber auch er ist stark erkältet und nicht richtig fit“, sagt Bolst, und: „In Werne wird’s verdammt schwierig, etwas mitzunehmen. Wenn, dann muss schon alles passen.“

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, im Lindert - gu

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