WSC bittet Overberge zum Verfolgerduell

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Erkan Baslarli (vorne) wird dem WSC heute gegen Overberge fehlen.

Werne - Mit dem Duell des Dritten gegen den Zweiten wird heute Abend der 14. Spieltag in der Bezirksliga (8) fortgesetzt. Nicht nur die Tabellenkonstellation verspricht bei der Partie des Werner SC gegen den FC Overberge gute Unterhaltung.

Denn beide Mannschaften sind technisch wie taktisch gut ausgebildet und stehen für Offensive.

Der FCO besitzt mit 36 Toren sogar den aktuell besten Angriff der Liga. Und beim WSC ist es kein Widerspruch, dass er mit 13 Gegentoren die zweitbeste Defensive besitzt.

Nachdem sich Westfalia Wethmar bereits am vergangenen Samstag mit der 1:2-Heimpleite gegen Kaiserau vorerst aus dem Kreis der Verfolger verabschiedet hat, ist die Partie heute im Lindert für den WSC von größerer Bedeutung. „Ich denke, die Werner stehen mehr unter Zugzwang. Wir könnten mit einem Unentschieden gut leben“, sagt FCO-Trainer Marc Woller. Hinter dem VfL Senden (34 Punkte), der in der 15er-Liga dieses Mal zuschauen muss, reihen sich – mit je einem Spiel weniger – der FCO mit 26 und der WSC mit 21 Zählern ein.

Die Werner sind seit zehn Spielen ungeschlagen, treten – bedingt durch sechs Unentschieden – allerdings auf der Stelle. Auch der FCO spielt sehr konstant, leistete sich zuletzt nur mit dem 4:4 beim VfB Lünen einen Ausrutscher.

„Die haben sich sofort wieder gefangen, sind unter Marc Woller sehr stabil“, sagt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk, der bei seiner Mannschaft einen Vorteil sieht: „Wir haben eine gewisse Erfahrung, was Spitzenspiele anbetrifft.“ Öztürk sieht ein weiteres Plus in der Tabellenkonstellation: „Wir freuen uns, dass wir auf einen Gegner treffen, den wir seit Wochen jagen.“

Beide Trainer wollen in diesem Spiel die bisherige Saisonleistung bestätigt sehen. „Wir wollen allen zeigen, dass wir uns diesen Tabellenplatz gut und hart erarbeitet haben“, sagt Marc Woller. Für Kurtulus Öztürk ist es ein Spiel, „auf das wir hingearbeitet und das wir uns auch verdient haben.“

Personell sieht es beim FCO gut aus. Bis auf Torhüter Tim Pelka sind alle Mann dabei – auch Engin Duman, der zuletzt beim 4:0 gegen Ascheberg wegen Rückenbeschwerden ausgewechselt wurde.

Beim WSC steht Sebastian Vorwick im Tor, da Rafalski und Rockel weiter ausfallen. Da muss Öztürk keinerlei Abstriche fürchten. Fehlen wird allerdings Torjäger Erkan Baslarli aus privaten Gründen. Für ihn wird Daniel Durkalic das Startelf-Comeback in Öztürks 4-4-2 geben. Wieder in der Anfangsformation steht auch Kapitän Chris Thannheiser, der beim Sieg in Kaiserau wegen einer Grippe zuschauen musste. Er wird für Marvin Stöver beginnen und damit für eine offensivere Ausrichtung auf der rechten Seite stehen. Fehlen wird Dennis Klossek aus beruflichen Gründen. Anstoß: 19.30 Uhr, Lindert.

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