WSC geht früher in die Winterpause

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Marvin Stöver (rechts) vertrat Chris Thannheiser in Kaiserau auf der rechten Seite.

Werne - Fußball-Bezirksligist Werner SC geht einen Tag früher als geplant in die Winterpause. Auf Anfrage des TSC Eintracht Dortmund stimmten sie der Vorverlegung an der Flora auf Samstag, 12. Dezember, zu.

Anstoß ist um 17 Uhr. Hintergrund: Am 13. Dezember empfängt der BVB im Signal Iduna Park, der in direkter Nachbarschaft zum TSC-Gelände liegt, die Frankfurter Eintracht.

„Das Spiel ist polizeitechnisch leider als Risikospiel eingestuft. Bedingt durch Fan-Anreise zum Bundesliga-Spiel können wir keine unkomplizierte Anreise nebst kostenfreien Parkplätzen zu und an unserer Sportanlage garantieren“, begründet Thomas Friedrich, Geschäftsführer Fußball beim TSC, den Wunsch auf Spielverlegegung, dem der WSC zugestimmt hat.

Derweil bemühen sich die Werner darum, den FC Overberge für eine Vorverlegung auf Samstag, 28. November, zu gewinnen. „Es ist ein Spitzenspiel, das eine gewisse Alleinstellung haben darf“, sagt Kurtulus Öztürk. Der WSC hofft im letzten Heimspiel des Jahres auf eine gute Kulisse, wenn der Dritte den Zweiten empfängt. „Beide Mannschaften hätten sich das verdient“, meint Öztürk.

Zwei Wochen Zeit haben die Werner, um sich auf diese Partie vorzubereiten. Denn am kommenden Wochenende finden wegen des Totensonntags allenfalls am Samstag Nachhol- oder Pokalspiele statt. Öztürk kommt diese Pause ganz gelegen, nachdem bereits in der Vorbereitung auf die Partie gegen Kaiserau Giffey, Bruland und Zilligen angeschlagen waren. „Sie haben am Sonntag noch einmal auf die Zähne gebissen“, sagt Öztürk, und: „Man schon unter der Woche gemerkt, dass so ein bisschen die Frische und die Leichtigkeit fehlte. Das hat sich dann auch im Spiel gezeigt.“

Verkraften musste er dabei den kurzfristigen Ausfall von Chris Thannheiser, der sich mit einer Grippe abgemeldet hatte. „Wir haben unsere Angriffe einfach nicht vernünftig zuende gespielt. Da habe ich seine Cleverness und Abgezocktheit vermisst“, sagt er. Eigenschaften, die Marvin Stöver, Thannheisers Vertreter auf der rechten Seite, als einer der unerfahrensten Spieler im Team auch nicht vorweisen kann. „Kein Vorwurf an ihn. Er hat die rechte Seite gut beackert und sehr viel nach hinten gearbeitet“, lobt Öztürk. Die gute Abwehrarbeit aller sei schließlich der Schlüssel zum Erfolg gewesen. Das sei auch an Daniel Durkalic festzumachen, sagt Öztürk. Der Angreifer musste fast 75 Minuten lang auf sein Comeback warten. „Er hat dann eine sehr, sehr gute Reaktion gezeigt, direkt Gas gegeben und eben auch die Arbeit nach hinten verrichtet, wie ich das erwarte“, meint der WSC-Trainer.

Die Vorbereitung auf die letzten drei Spiele des Jahres gegen Overberge daheim sowie auswärts beim SC Husen-Kurl und beim TSC Eintracht wird normal verlaufen. Einzig eine Einheit im Fitness-Studio mit Krafttraining, Rad fahren und Sauna wird in dieser Woche zur Auflockerung eingestreut.

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