Werner SC überzeugt beim 4:1 gegen TSC Eintracht Dortmund

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Das 2:1 für den Sport Club: Durkalic (10) befördert den Ball mit dem Oberschenkel an Torhüter von der Ecken ins Netz, Diecks (2) hat gegen den Werner Torjäger keine Chance.

Werne - Der Werner SC ist mit einem verdienten Heimsieg in die Saison 15/16 der Bezirksliga (8) gestartet. Der Dritte der vergangenen Saison besiegt den TSC Eintracht Dortmund nach 0:1-Rückstand mit 4:1 (1:1).

„Bis auf ein, zwei Kleinigkeiten bin ich sehr zufrieden. Wir wollten das Tempo hoch halten, das haben wir bis zum Schluss gut gemacht“, meint WSC-Trainer Kurtulus Öztürk.

„Werne war einfach zu stark, das muss man akzeptieren“, sagt Gästetrainer Mark Elbracht.

Dessen Mannschaft kann bereits nach drei Minuten in Rückstand geraten, als Durkalic in einen schwachen Rückpass von Diecks läuft, Keeper von der Ecken aber aus seinem Kasten kommt und den Winkel verkürzt.

Die Eintracht wird danach aus der Distanz gefährlich: Zunächst Köse mit einem Flachschuss aus 18 Metern (6.), dann Podubrinn, dessen Schuss Michael Rockel zur Ecke abwehrt. Die schießt Köse von links, Thomas Dücker steigt hoch und köpft aus kurzer Distanz zum 0:1 ein.

Die Reaktion des WSC? „Wir sind ruhig geblieben und haben unsere Ordnung nicht verlassen“, sagt Öztürk, „obwohl die Dortmunder da ganz schön zur Sache gegangen sind.“ So fällt der Ausgleich auch nach einem Freistoß. Rohlmann bringt den Ball mit links von der rechten Seite herein, Thannheiser köpft am hinteren Pfosten zum 1:1 ein (39.). „Ganz wichtig für uns, dass noch vor der Pause der Ausgleich fällt“, meint Öztürk.

Eine Leistenverletzung bei Linksverteidiger Zilligen zwingt den WSC zur Pause zum ersten Wechsel. Öztürk stellt von Dreier- auf Viererabwehrkette um und stellt Allrounder Oliver in die Innenverteidigung. Zudem besetzt der Sport Club nun permanent die Außen, zieht das Spiel in die Breite und hält die Dortmunder mit schnellen Flügelwechseln permanent in Bewegung. So in der 52. Minute beim 2:1, als Janis Leenders von links flankt und Durkalic in der Mitte den Ball aus sieben Metern mit dem Oberschenkel ins Netz drückt.

Zwar besitzt Köse nach 60 Minuten noch eine Konterchance, doch danach werden es harte 30 Minuten für den Gast. Nach 72 Minuten fällt das 3:1 für die Gastgeber. Rohlmanns Ecke köpft Chris Thannheiser ein (72.). Und der Kapitän wird 13 Minuten später zum Vorbereiter des 4:1, das Neuzugang Erkan Baslarli mit einem Flachschuss aus 14 Metern ins lange Eck erzielt. Zu diesem Zeitpunkt haben die keineswegs schwachen Dortmunder Probleme mit der Physis – einfach mürbe gespielt von einer „Knallermannschaft“, wie TSC-Trainer Elbracht am Ende meint.

Werner SC: Rockel – Leenders, Thannheiser, Bruland, J. Saado (66. Baslarli), Durkalic (86. Bozkurt), Zilligen (46. Winter), Giffey, Simon, Seifert, Rohlmann

Tore: 0:1 (11.) Dücker, 1:1 (39.) Thannheiser, 2:1 (52.) Durkalic, 3:1 (72.) Thannheiser, 4:1 (84.) Baslarli

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