WSC trifft auf einen der „härtesten Brocken“

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Sebastian Schnee (links) fehlt dem Werner SC zum Auftakt.

Werne - Für Kurtulus Öztürk bietet das Auftaktspiel am Sonntag daheim gegen den TSC Eintracht Dortmund (15 Uhr, Lindert) bereits einen Fingerzeig für den weiteren Saisonverlauf in der Fußball-Bezirksliga (8).

„Für mich zählen die zu den härtesten Brocken“, sagt der Werner Trainer, und: „Ich habe mich noch nicht mit denen beschäftigt, aber sie werden wieder eine gute Mannschaft haben.“

Der neue TSC-Trainer Mark Elbracht, den Öztürk aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund kennt, hat die Aufgabe aus 16 verbliebenen und zwölf neuen Spielern ein Team zu bilden – und vor allem die Abwehrschwächen der vergangenen Saison abzustellen. Schon da besaßen die Dortmunder das Zeug zur Spitzenmannschaft, spielten aber zu unbeständig. „Eine Wundertüte“, nennt dies der Werner Trainer, dessen Mannschaft an der Flora mit 4:1 siegte und beim Torefestival im Lindert mit 6:4.

„Da haben wir schon 5:2 geführt und sind danach nachlässig geworden“, sagt Öztürk und schiebt nach: „Das ist uns zuletzt gegen Drensteinfurt und Mauritz ja auch passiert.“ Mit erheblich negativeren Folgen. Gegen Drensteinfurt verspielte der WSC nach 2:0-Führung in den letzten fünf Minuten des Halbfinales im eigenen Turnier den Endspieleinzug. Gegen B-Ligist Mauritz wurde im Kreispokal die 1:0-Führung trotz klarster Chancen nicht gehalten oder gar ausgebaut. Folge in beiden Fällen: Niederlagen im Elfmeterschießen. „Das soll uns nicht noch einmal passierne. Ich hoffe, die Jungs haben daraus gelernt.“

Auch wenn Öztürk eine hohe Trainingsbeteiligung hatte, ergeben sich personell einige Lücken: Sebastian Schnee ist nach Gelb-Rot in Mauritz gesperrt. Matti Bartsch, Tobias Jücker und Yasin Yilmaz sind verletzt. Baran Günes und Marvin Stöver, der sich einen Infekt eingefangen hat, spielen ebenfalls nicht. Leon Heese ist ab Dienstag wieder dabei. Dennis Klossek soll geschont werden, Ercan Baslarli wird nach der Rückkehr aus dem Urlaub auf der Bank sitzen.

Noch nicht geklärt ist die T-Frage: Michael Rockel oder der Neuzugang aus Rünthe, Daniel Rafalski, liefern sich im Duell um die Nummer eins ein enges Rennen. „Eine schwierige Entscheidung“, sagt Öztürk. Nachteil Rafalski: Er musste am Dienstag mit Oberschenkel-Problemen das Training abbrechen. „Wir müssen das Abschlusstraining abwarten“, sagt Öztürk.

Offen ist, ob er auf ein 4-1-3-2 als Grundformation setzt oder doch auf eine Dreier-Abwehrkette.

Die voraussichtliche Startelf: Rockel (Rafalski) – Zilligen, Giffey, Bruland, Leenders, Simon, Seifert, Rohlmann, Thannheiser Durkalic, J. Saado

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