Schock in der Nachspielzeit für den Werner SC

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Zu früh gefreut. Kapitän Thannheisers Elfmetertor reichte nicht zum Sieg.

Werne - Der Werner SC tritt in der Fußball-Bezirksliga (8) weiter auf der Stelle. Mit dem 1:1 (0:0) beim SC Dorstfeld spielt der Sport Club zum vierten Mal in Folge remis und ist damit seit fünf Spielen ohne Sieg.

Der Ausgleichstreffer für die Gastgeber fällt erst in der vierten Minute der Nachspielzeit. „Wir müssen viernull führen, bevor der Ausgleich fällt. Die Mannschaft hat sich für ein gutes Spiel nicht belohnt“, meint Kurtulus Öztürk.

Der Werner Trainer setzt – wie beim 0:0 gegen Senden – auf zwei flache Viererketten und zwei Spitzen, lässt aber entschieden höher verteidigen als jüngst im Heimspiel gegen den Tabellenführer. Die Dorstfelder Anfangsoffensie überrascht den Werner SC, aber etwa ab der zehnten Minute bekommt der Sport Club das von beiden Seiten gut geführte Spiel besser in den Griff. „Da kam nicht mehr viel von Dorstfeld“, sagt Öztürk, dessen Team die oftmals lang gespielten Bälle der Gastgeber gut verteidigt und nur bei Dorstfelder Standards aufpassen muss. Auf der Gegenseite vergeben Baslarli und Durkalic gute Möglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel mimmt der WSC das Heft noch mehr in die Hand, wirkt mit zunehmender Spielzeit spritziger als die Gastgeber. Drei gute Chancen ergeben sich, zwei davon durch Baslarli. Zunächst rettet die Latte für den SC Dorstfeld, dann bringt Baslarli den Ball nach Flanke von Schnee mit einer Mischung aus Kopf- und Schulterball nicht im Kasten unter.

Fünf Minuten vor dem Ende gehen die Werner verdient, aber auch umstritten on Führung. Rohlmann marschiert über außen bis in den Strafraum hinein zur Grundlinie, wird dort von seinem Verfolger wohl getroffen. Der Unparteiische zeigt sfort auf den Punkt, sehr zum Ärger der Dorstfelder, die das nicht wahr haben wollten. Unnötig war die Aktion des Dorstfelder Verteidigers allemal. Kapitän Chris Thannheiser ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und verwandelte sicher zum 0:1.

Doch Dorstfeld packt die Brechstange aus. Zunächst zeigt Torhüter Rafalski bei einem Freistoß aus 17 Metern sein Können, doch Minuten später beim Ausgleich ist er machtlos. Nach unglücklichen Rettungsaktionen der Werner wird ein Flankenball der Gastgeber unglücklich verlängert, Pallentin steht frei und schießt aus etwa acht Metern ein. Rafalski ist noch dran, kann den Einschlag aber nicht verhindern. Als er den Ball noch nicht einmal aus dem Netz geholt hat, pfeift der Unparteiische die Partie ab.

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Werner SC: Rafalski – Schnee, Giffey, Seifert, Zilligen – Rohlmann Simon, Bruland (60. J. Saado), Thannheiser – Baslarli (85. Yilmaz), Durkalic

Tore: 0:1 (86.) Foulelfmeter Thannheiser, 1:1 (90.+4) Pallentin

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