Werner SC bleibt in der Bezirksliga 8 vorne dabei

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Necati Bacak spielte zunächst in der Reserve und kam dann auch in der Ersten zum Einsatz.

WERNE - So langsam geht es im Titelkampf der Bezirksliga 8 acht Spieltage vor dem Saisonende auf die Zielgeraden. Da gilt es nun, Ausrutscher zu vermeiden. Und das gelang dem Spitzentrio VfL Kemminghausen (50 Punkte), Westfalia Wethmar (49) und dem Werner SC (48) souverän.

Alle drei Teams kamen zu letztlich klaren Siegen. Kemminghausen im Derby gegen SC Dorstfeld (4:1), Wethmar beim FC TuRa Bergkamen (3:0) und der Sport Club siegte gegen den SV Langschede ebenfalls mit 3:0.

Und dieser Erfolg wurde mit der gebotenen Ernsthaftigkeit herausgespielt, die nötig ist, um im Titelrennen weiter mitmischen zu können. So stellte sich die Maßnahme von Trainer Kurtulus Öztürk als goldrichtig heraus, dass er nach dem Ausfall von Leon Heese in der Innenverteidigung von einer Dreier- auf eine Viererkette umzustellen.

Damit wurde dem SVL ein Erfolgsrezept der bis Sonntag immerhin fünfmal in Folge ungeschlagenen Gäste versalzen. Denn die gerne gespielten Diagonalbälle in die Spitze waren eine sichere Beute für die Außenverteidiger Dennis Seifert und Sebastian Schnee. Und weil Schnee gemäß der Maßgabe des Trainers in der Offensive Akzentze setzte („wenn hinten alles in Ordnung ist, darf man sich auch vorne einschalten“), belohnte sich der Außenbahnspieler mit der Vorbereitung zum 3:0-Endstand durch Daniel Durkalic. „Für ‘Nocke’ Schnee freut mich das besonders, da er doch für viel Wirbel auf seiner Seite gesorgt hat“, fand Öztürk lobende Worte.

Speziell vor der Pause hatte der Gastgeber alles im Griff und erzielte durch Winter-Neuzugang Julian Rohlmann bei dessen Rückkehr in die Startelf zwei frühe Treffer. Als nach der Pause der WSC ein wenig nachlässig wurde, hätte es bei einigen Langscheder Chancen durchaus eng werden können. „Ich verstehe aber nicht, warum wir mit angezogener Bremse spielen?“, fragte sich Öztürk, und: „Warum betteln wir um ein Gegentor?“

Diese Phase überstand sein Team – und das darf sich nun in Kaiserau auf die nächste Herausforderung einstellen. Bis vor zwei Wochen war Kaiserau noch eines der besten Rückrundenteams – dann folgten aber die Niederlagen gegen Kemminghausen und Hannibal. „Aber gegen wen wir spielen, interessiert mich nicht. Wir haben die Qualität, um uns gegen jedes Team in der Liga durchzusetzen“, zeigt sich Öztürk weiter selbstbewusst.

Dabei wird es wieder eine Veränderung in der Startelf geben. Innenverteidiger Hisham Saado fehlt wegen eines Urlaubs, dafür kehrt Leon Heese wieder zurück. Janis Leenders fällt hingegen weiter aus beruflichen Gründen aus. - fraz

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