Werner SC beim VfL Kamen unter Druck

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Daniel Rafalski (rechts) wird wohl erneut im Werner Tor stehen.

Werne. Bereits am vierten Spieltag der Fußball-Bezirksliga (8) steht der Werner SC am Scheideweg: Nur mit einem Sieg beim Aufsteiger VfL Kamen hält der Vorjahresdritte den Kontakt zu den Spitzenplätzen.

Die Situation: Aufsteiger Kamen und der Vorjahres-Dritte aus Werne liegen mit jeweils vier Punkten gleichauf im Mittelfeld. Während die Gastgeber nicht unglücklich darüber sind, sieht das in Werne ein wenig anders aus. „Wir wollen aber nicht von einem Fehlstart sprechen“, sagt Trainer Kurtulus Öztürk, meint aber auch: „Um Anschluss zu halten, müssen wir natürlich gewinnen.“

Leicht wird das nicht. Der VfL kehrte nach einem Jahr Abwesenheit mit einem fulminanten Durchmarsch zurück in die Bezirksliga, besitzt eine eingespielte Mannschaft mit einer Menge Bezirksliga-Erfahrung. „Wir hatten bereits drei starke Gegner, jetzt kommt der vierte“, sagt Öztürk, dessen Team eine Woche darauf den aktuellen Tabellenführer VfL Senden empfangen wird.

Personelle Lage: Bei den Wernern werden drei oder vier Spieler die Reserve verstärken. Innenverteidiger Leon Heese steht für eine Rückkehr in die Startelf noch nicht zur Verfügung, will noch einmal in der Reserve seine Form verbessern. Bei den Gastgebern fehlt mit Dumanli ein wichtiger Spieler wegen einer Rotsperre aus dem Spiel in Ascheberg.

Taktik: Kurtulus Öztürk tendiert gegen das Team des ehemaligen WSC-Trainers Marko Barwig dazu, mit einer Dreierkette, zwei Sechsern und zwei hoch stehenden Außen zu operieren. Dennis Klossek wird nach seinem starken Startelf-Debüt gegen Brambauer wieder neben Joel Simon auf der Sechs spielen.

T-Frage: In der Torhüter-Frage hat Kurtulus Öztürk noch keine abschließende Antwort parat. Nach zwei Einsätzen zum Auftakt wird Michael Rockel gegen seinen Ex-Klub wohl auf der Bank sitzen. Daniel Rafalski soll – nach einem starken Debüt gegen Brambauer – ebenfalls seine zweite Chance bekommen. „Dann hatten beide die gleiche Anzahl an Einsätzen in der Liga“, sagt Öztürk, „danach fällt die Entscheidung.“

Insgesamt, sagt Öztürk, sei der Kern seiner Stammmannschaft größer geworden. Zwei, drei Positionen sind aber noch vakant: „Für einige geht es jetzt in die entscheidenden ein bis zwei Wochen“, heizt er den Konkurrenzkampf an.

Ergebnisse: Im letzten Punktspiel vor dem Kamener Abstieg siegte der WSC auswärts mit 3:0. „Seither ist aber viel passiert“, sagt Kurtulus Öztürk. Und auch der 5:0-Erfolg seines Teams im eigenen Testturnier sieht er nicht als Fingerzeig an: „Das war zwar ordentlich von uns gespielt, sagt aber gar nichts aus.“

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Jahnstadion

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