Werner SC geht mit positivem Gefühl in die 3-wöchige Pause

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Und trifft und trifft und trifft: Erkan Baslarli (links) ist im Moment kaum durch die gegnerischen Abwehrreihen zu stoppenhier jubelt er nach seinem 3:0 in Ascheberg. -

Werne - Beim Werner SC steht ein Neuzugang im Blickpunkt: Erkan Baslarli. Zehn Tore erzielte der 25-Jährige in den vergangenen vier Punktspielen in der Bezirksliga (8) – das schönste am Sonntag beim 3:0-Erfolg in Ascheberg, als er Torhüter Kofoth mit einem Schlenzer aus 30 Metern kalt erwischte.

Noch auffälliger ist: Der Werner SC funktioniert als Kollektiv – und deshalb funktioniert es auch bei Erkan Baslarli.

„Die Ansprachen auf dem Platz sind ausgesprochen positiv, es gibt auch keine Diskussionen, wenn es mal nicht klappt“, sagt Kurtulus Öztürk. Chris Thannheiser lebt es aktuell vor: „Er ist der richtige Käpt’n auf dem Platz“, sagt Kurtulus Öztürk. Thannheiser, mit acht Treffern zweitbester Schütze, hält das Gerüst zusammen, in dem Spieler wie Bruland, Giffey, Simon und andere eine sehr wichtige Rolle spielen. „Neben solchen Leuten können auch junge Spieler wie Marvin Stöver an ihren Aufgaben wachsen. Der war vor dem Spiel tierisch nervös, aber man hat ihm dann nicht angemerkt, dass es sein Startelf-Debüt war“, lobt Öztürk den 19-Jährigen, der seine erste Seniorensaison spielt.

In Ascheberg nahmen die Werner den Kampf an, schlugen so die Gastgeber mit deren Mitteln. Und dabei arbeitete jeder für jeden; festzumachen auch an Jussef Saado, die zweite Spitze neben Baslarli im immer besser funktionierenden 4-4-2-System des Werner SC. Der 25-Jährige blieb ohne Torchance, aber dennoch befand Kurtulus Öztürk, „dass der Juppi das bisher beste Spiel für uns gemacht hat.“

Saado war sich für keinen Weg zu schade. „Er hat vor allem auch die entscheidenden Meter nach hinten gemacht“, lobt sein Trainer.

So gehen die Werner mit einem positiven Gefühl in die Pause bis zum Heimspiel am 7. November gegen Westfalia Wethmar. Das freie Sim Jü-Wochenende nutzen Trainer und Spieler, um den Teamgeist weiter zu stärken. Am Donnerstag betreten die Kicker Neuland. Christoph Henke, Trainer der LippeBaskets und auch häufiger Gast bei den Spielen des WSC, wird Thannheiser & Co. das Basketball-ABC näherbringen.

„Ist mal was ganz Neues“, sagt Öztürk und betrachtet die Einheit als Teil der Regeneration, bevor „wir uns nach Sim Jü intensiv auf die fünf Spiele vorbereiten werden, die wir in diesem Jahr noch haben.“

Dass sich die lange spielfreie Zeit störend auf den positiven Trend auswirken wird, glaubt Öztürk nicht: „Vielleicht ist die Pause eine Woche zu lang, aber das gibt uns die Gelegenheit, die angeschlagenen Spieler wieder fit zu bekommen.“

Um kein Risiko einzugehen, ist der WSC-Trainer auch von dem Vorhaben abgewichen, noch ein Testspiel zu absolvieren. „Wir wollen gesund in die letzten Wochen gehen. Bis zum Spiel gegen Wethmar werden wir Rohlmann und Durkalic wieder fit bekommen, auch Christof Zilligen nimmt das Training wieder auf“, sagt Öztürk, der dann wieder auf einen breiten Kader setzen kann.

Gegen Ascheberg standen nur noch 14 Spieler zur Verfügung – Marvin Stöver hat auf der rechten Außenbahn seine Chance definitiv genutzt. Yasin Yilmaz, Dennis Klossek, Cem Bozkurt und auch Marco Konieczny, alle ebenfalls noch keine 20, sind ebenfalls dicht dran. „Ich werde die Zeit jetzt nutzen, um sehr viel individuell mit den Jungs zu arbeiten. Es macht unglaublich Spaß mit ihnen“, sagt Öztürk. Das Kollektiv macht’s möglich.

Und Erkan Baslarli wird’s auch noch brauchen. Schließlich hat er vollmundig 30 Saisontore versprochen Nach genau einem Drittel der Saison sind es: zwölf.

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