Werner SC siegt klar im Verfolgerduell beim TuS Ascheberg

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Marvin Stöver (hinten), hier gegen Kahlkopf, gab sein Startelf-Debüt.

Ascheberg - Der Werner SC hat in der Bezirksliga (8) beim TuS Ascheberg mit 3:0 (2:0) gewonnen und ist damit acht Pflichtspiele in Folge ungeschlagen.

Das Tor des Tages erzielt dabei WSC-Angreifer Erkan Baslarli. Der – Pardon! – „Tor des Tages“ ist TuS-Torhüter Philipps, der dem Sport Club mit zwei kapitalen Patzern den Weg zum Sieg ebnet und zur Pause in der Kabine bleiben muss.

16 Minuten dauert auf dem tiefen Geläuf an der Nordkirchener Straße das Abtasten, dann schießt Erkan Baslarli einfach mal aus gut 30 Metern auf das Ascheberger Tor. Dies macht er nicht einmal besonders hart und vor allem in die Tormitte, doch Marc Philipps lässt den Ball irgendwie unter sich hindurch zum 0:1 ins Netz flutschen.

Drei Minuten später muss Joel Simon das 2:0 erzielen. Nach Flanke von Thannheiser kann er sich – völlig blank stehend – die Ecke aussuchen, doch köpft er direkt auf den Handschuh von Philipps, der zur Ecke klärt.

Sieben Minuten später wird es erstmals auch für den Sport Club gefährlich. Nach einem Eckball scheitert Vogt mit einem Fallrückzieher an Torhüter Rafalski.

Philipps, sein Gegenüber, sieht in der 36. Minute wieder ganz schlecht aus. Thannheiser trifft aus 18 Metern mit einem haltbaren Schlenzer zum 0:2. Rafalski zeigt kurz darauf, wie ein Torhüter auch Sicherheit auf seine Vorderleute ausstrahlen kann. Nach Manfredis Linksschuss klebt der Ball förmlich in seinen Armen fest.

TuS-Trainer Holger Möllers bringt nach der Pause Kofoth für Philipps – und sein Team bringt auch ein bisschen mehr Wucht ins Spiel. Die aber hält nicht lange vor. So ist ein Verzweiflungsschuss von Vogt aus 40 Metern die einzige Chance und sichere Beute für Rafalski (57.).

Der WSC verfügt ebenfalls über keine herausgespielte Chance, aber über gefährliche Standards: Joel Simon zirkelt den Ball bei einem Freistoß von der linken Seite mit rechts auf das hintere Lattenkreuz (67.). Noch schöner macht es Erkan Baslarli in der 76. Minute bei seinem zwölften Saisontor. Er sieht, dass Kofoth zu weit vor seinem Kasten steht und schlenzt den Ball aus 30 Metern über den Torhüter hinweg zum 0:3 ins linke obere Eck.

Die Partie ist entschieden, obwohl der TuS mit zwei Freistößen gefährlich wird. Auch hier macht Rafalski den Unterschied. Auf der Gegenseite hat der eingewechselte Yasin Yilmaz das vierte Werner Tor auf dem Fuß, doch packt ihn nach einem kurzen Solo die Nervosität und er schießt den Ball mit der „Picke“ am Tor vorbei (85.).

Am Rande: Bruland, Thannheiser und Giffey holen sich in dieser Partie die fünfte Gelbe ab, sind aber über die beiden spielfreien Wochenenden hinweg dank der Zehn-Tage-Regel am 7. November im Heimspiel gegen Wethmar wieder entsperrt.

TuS Ascheberg: Philipps (46. Kofoth) – Vester, Redondo Conde (77. Wiggermann), Saabe (46. Hölscher), Kahlkopf, Bultmann, Manfredi, Tüns, Cabrera, Vogt, De Sousa

Werner SC: Rafalski – Schnee, Giffey, Heese, Seifert – Stöver (88. Bozkurt), Simon, Bruland (88. Klossek), Thannheiser (83. Yilmaz) – Baslarli, Saado

Tore: 0:1 (16.) Baslarli, 0:2 (36.) Thannheiser, 0:3 (76.) Baslarli

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