WSC ackert sich in Ascheberg zum Erfolg und schließt zu Husen-Kurl auf

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Daniel Durkalic und Chris Thannheiser bei einem Eckball gegen massiv stehende Ascheberger.

ASCHEBERG -  Der Werner SC kann am kommenden Sonntag die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga (8) übernehmen, wenn er den SC Husen-Kurl zum absoluten Liga-Gipfel empfängt. Während der Spitzenreiter aus Dortmund auf seiner gefürchteten Asche nur 3:3 gegen TuRa Bergkamen spielt, (r)ackert sich der der WSC beim Liga-Fünften TuS Ascheberg zu einem 3:1-Erfolg (1:0) und verkürzt den Rückstand auf lediglich einen Punkt.

Auf dem Rasen an der Nordkirchener Straße entwickelt sich gleich das erwartete Kampfspiel. Der WSC – mit Spielertrainer Öztürk für den verletzten Schwerbrock sowie Wintjes für Nowak auf der zweiten Sechs – überlässt Ascheberg die Initiative und steht tief, um lang gespielte Bälle der Gastgeber auf ihre schnellen Offensivkräfte zu verhindern. Die Werner setzen gleich „Akzente“: Erst Heese, dann Schöpper grätschen Torjäger Füchtling um.

Die erste Chance besitzt Ascheberg, doch rettet Torhüter Gebhardt mit einer Fußabwehr gegen Daniel Schröer (21.). Vier Minuten später wird auch der WSC gefährlich. Öztürk legt für Durkalic auf, doch der verzieht im Fallen seinen Schuss.

Klappt es aus dem Spiel nicht, helfen dem Sport Club wieder einmal die Standards – so auch beim 0:1 (32.). Nach „Foul“ an Durkalic erhält der WSC einen umstrittenen Freistoß zugesprochen. Öztürk spielt den Ball von halbrechts vor das Tor, Sebastian Schnee ist einen Augenblick schneller am Ball als Westhues und drückt die Kugel akrobatisch über die Linie.

Nach 45 Minuten klappt’s fast noch einmal: Wieder Freistoß von Öztürk, doch dieses Mal rettet Torhüter Kofoth gegen Schnee. Und nur 40 Sekunden sind nach der Pause gespielt, da bekommt der WSC den nächsten Freistoß: Öztürk schießt von links aus spitzem Winkel, Kofoth hält, Wintjes jagt den Nachschuss scharf am Tor vorbei ins Aus.

Nachdem Durkalic mal wieder aus dem Spiel gefährlich wird und Kofoth seinen 25-Meter-Schuss nur mit Mühe pariert, fällt auch das 0:2 nach einem „ruhenden Ball“. Öztürks Eckball von rechts wird zu kurz abgewehrt, Schnee steht am Elfmeterpunkt, schießt volley und trifft – weil der Ball abgefälscht wird – unhaltbar.

Danach steht der WSC zu tief, gibt Ascheberg die Chance, großen Druck aufzubauen. Doch die Gastgeber sind in ihren Aktionen viel zu hektisch und zu ungestüm. So ergeben sich Konterchancen für den WSC: Wintjes verzieht um Zentimeter (71.), Bacak trifft freistehend das leere Tor nicht (73.), dann verzieht Durkalic aus spitzestem Winkel (79.).

So kommt Ascheberg doch noch zum Anschlusstor. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wird von der WSC-Abwehr unterschätzt, Kahlkopf nutzt die Chance und drückt den Ball über die Linie (89.). Die Freude währt aber nur 90 Sekunden. Dann fällt dem eigewechselten Marius Nowak der ball vor die Füße und dessen Sonntagsschuss senkt sich aus gut 30 Metern über Kofoth hinweg zur Entscheidung ins Netz (90.+1).

TuS Ascheberg: Kofoth – Höhne, Drees (85. V. Sabe), Falke (89. Hölscher), Schröer, Kahlkopf, Bultmann, L. Sabe, Heubrock, Westhues (55. de Sousa), Füchtling

Werner SC: Gebhardt – Seifert, Schöpper, Heese, Schnee – Wintjes, Simon – Bacak (83. Leenders), Öztürk (69. Nowak), Thannheiser – Durkalic (88. Eisenbach)

Tore; 0:1 (32.) Schnee, 0:2 (63.) Schnee, 1:2 (89.) Kahlkopf, 1:3 (90.+1) Nowak - gu

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