Für Öztürk hat als WSC-Trainer in Ascheberg alles begonnen

Mächtig unter Druck stand der WSC vor Wochenfrist in der ersten Halbzeit gegen Wethmar. Hier klären (von rechts) Heese, Durkalic, Simon und Thannheiser (links Westfalia-Torschütze Rashica). Das soll sich in Ascheberg nicht wiederholen.  Foto: Gudra

ASCHEBERG - Am Sonntag geht es dahin, wo genau fast vor einem Jahr am 7. April 2013 die Trainertätigkeit von Kurtulus Öztürk begann. Und an das Debüt hat er gute Erinnerungen, siegte sein Team doch damals mit 2:1 in der 98. Minute.

Es folgten elf weitere ungeschlagene Spiele in der vergangenen Saison, die den Klassenerhalt brachten.

Nun, fast ein Jahr später, reist der Sport Club nicht mehr als Abstiegskandidat an die Nordkirchener Straße, sondern als ernst zu nehmender Anwärter für den Sprung in die Landesliga. Die Bilanz seit Öztürks Amtsantritt in den bisherigen 30 Meisterschaftsspielen kann sich durchaus sehen lassen: Es gab 19 Siege, acht Remis und drei Niederlagen. Eine davon kassierte der Sport Club im Hinspiel daheim mit 2:3 gegen den TuS Ascheberg. Und der hat sich nach einem starken Start ins neue Jahr mit drei Siegen in die breite Verfolgergruppe vorgearbeitet, zuletzt mit einem 5:0 bei TuRa Bergkamen. Sechs Punkte liegt das Team von Holger Möllers aktuell hinter dem Werner SC, neun hinter Spitzenreiter SC Husen-Kurl.

Der jüngste der 19 Siege am vergangenen Sonntag war das 3:0 gegen Westfalia Wethmar, mit dem sich der WSC trotz durchwachsener erster Hälfte endgültig in den Kreis der Titelanwärter geschossen hat. „Wir fahren auf jeden Fall mit einer breiten Brust nach Ascheberg“, sagt Öztürk und unterstreicht damit, dass das Vorrücken auf Platz zwei seinem Team einen weiteren Schub gegeben hat.

Um in Ascheberg zu bestehen, soll der Sport Club gegen die kampfstark und robust auftretenden Gastgeber Standard-Situationen vermeiden und auf lange Bälle auf den Top-Torschützen der Liga – das ist Hendrik Füchtling mit 19 Toren – verhindern.

Ansonsten könnte sich Öztürk auch vorstellen, die Grundausrichtung seines Teams in die Ascheberger Hälfte zu verlagern. „Vielleicht agieren wir mit Pressing“, sagt Spielertrainer Öztürk, der sich selbst auch als Kandidat für die Startelf auf einer Position in der Zentrale sieht. Denn einigen Spielern sei zuletzt die Belastung deutlich anzumerken gewesen.

Beim Gastgeber droht Angreifer Rodrigo des Sousa aus beruflichen Gründen auszufallen. Zudem fehlen die Langzeitverletzten mit Schöpe. Winkenstern, Vester, Vincent Sabe und Nnawuchi.

Die Gäste haben bis auf Hisham Saado (Bänderriss) alle Spieler dabei.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz an der Nordkirchener Straße. - fraz

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