Bezirksliga 8: Titel-Dreikampf mit dem WSC ist eröffnet

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WSC-Torjäger Daniel Durkalic (rechts) ging gegen Scharnhorst leer aus.

WERNE - 6:0 gegen Senden direkt vor der Winterpause, 3:0 in Overberge, wieder ein 6:0 gegen Scharnhorst: Für den Werner SC hätte der Start in die Rückrunde der Bezirksliga (8) nicht besser laufen können. „Wir haben gute Voraussetzungen geschaffen für eine spannende zweite Serie“, sagt Kurtulus Öztürk, Trainer des Tabellenzweiten angesichts der neun Punkte und 15:0 Tore. „Aber“, sagt er, „die richtigen Kaliber kommen erst noch.“

An der Spitze zeichnet sich endgültig der Dreikampf zwischen Westfalia Wethmar (44 Punkte), Werner SC und dem noch unbesiegten VfL Kemminghausen (beide 40) ab.

Das einstige Verfolgertrio mit TuS Hannibal, FC Nordkirchen und SC Dorstfeld hat sich nach unten verabschiedet – zuvorderst Nordkirchen durch das 1:3 gegen Wethmar und das 2:2 gegen den SV Langschede. Zudem treffen den FCN die jüngsten Ausfälle von Jonas Torlop (Verdacht auf Armbruch) und Jonas Wilde (Knieverletzung) hart.

Dass Dorstfeld nach der Niederlage in Langschede (3:4) auch gegen Kaiserau daheim mit 0:4 verliert. war so nicht zu erwarten. 13 Punkte liegt das Team von Volker Rieske nun hinter dem Dritten.

Der TuS Hannibal – mit sieben Punkten Rückstand auf Rang drei noch der aussichtsreichste Verfolger – verkraftet den Abgang von Torjäger Abdelkarim Bouzerda nicht. Beim Abstiegskandidaten Scharnhorst quälte sich der Tabellenvierte zu einem 1:0, im Heimspiel gegen Ascheberg gab’s eine 1:2-Pleite. Derweil schießt Bouzerda seinen neuen Klub, FC Marokko Herne, in Richtung Bezirksliga – zuletzt mit drei Toren beim 8:0 über den BV Herne-Süd II.

„Das soll uns alles nicht interessieren. Wichtig ist nur, dass wir oben dran bleiben“, sagt Öztürk und mahnt Konzentration auf die „wirklich wichtigen Spiele“ an.

Das sind für ihn nicht die Partien in Wethmar (12. April) und in Kemminghausen (25. Mai) – und auch nicht an diesem Samstag das direkte Duell der beiden Mitkonkurrenten. „Ich glaube auch nicht, dass ich mir das anschauen werde. Ob ich da bin oder nicht, das ändert nichts am Ergebnis“, sagt Öztürk.

Wichtiger sind für ihn Partien wie die in Nordkirchen, in Kaiserau oder am Sonntag in Ascheberg. „Das ist immer unangenehm. Da werden wir defintiv gefordert“, sagt er und heizt wieder den Konkurrenzkampf im Kader an. Defensivmann Joel Simon kehrt nach seiner Gelbsperre zurück, Angreifer Necati Bacak wird wieder fit sein.

Und im Tor spürt Sebastian Vorwick den Druck von Michael Rockel. Die eigentliche Nummer eins, vom Rippenbruch genesen, habe gut trainiert. „Wir werden das im Training beobachten und am Freitag entscheiden“, sagt Öztürk. Auch Daniel Durkalic, mit 15 Treffern Dritter in der Torschützenliste der Liga, spürt die Konkurrenz: Jussef Saado war am Sonntag ein belebendes Element, erzielte ebenso zwei Tore wie Chris Thannheiser. Er selbst ging dieses Mal leer aus... - gu

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