Zwei lange Pause halten WSC in Scharnhorst nicht auf

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Chris Thannheiser brachte den WSC in Scharnhorst in Führung.

WERNE -  Kurtulus Öztürk hat Wort gehalten: „So etwas passiert uns nicht noch einmal“, hatte er mit Blick auf die 0:4-Pleite gesagt, die sein Team Anfang Mai am Holzgraben kassiert hatte.

In einem Spiel mit längeren Unterbrechungen siegt der Sport Club nun verdient mit 3:0 (1:0) und bestätigt vor dem schweren Heimspiel gegen Ascheberg am kommenden Sonntag den Platz in der Bezirksliga-Spitzengruppe.

Die Anfangsphase verläuft ausgeglichen. Trainer Öztürk setzt auf die inzwischen durchaus bewährte Startelf und die Dreier-Abwehrkette.

Nach knapp 30 torlosen Minuten gibt’s eine Zwangspause. Der Schiedsrichter schickt die Mannschaften wegen eines Gewitters in die Kabinen. Vor dem Unwetter hat der WSC eine weitere gute Möglichkeit, doch der Schuss von Durkalic verfehlt sein Ziel. Auch Scharnhorst kommt zumindest zu einer Torannäherung.

Erst um kurz vor Vier hat sich das Gewitter allmählich verzogen. Obwohl es weiter stark regnet, bittet der Schiedsrichter die Spieler wieder auf den Platz. Bis zur Halbzeit sind’s noch 16 Minuten. Der WSC hat die Pause besser weggesteckt und geht in Führung. Das 0:1 wird durch Keeper Rockel mit einem weiten Abschlag eingeleitet. Bacak verlängert den Ball und Thannheiser stürmt auf und davon. Fast fällt vor der Pause noch das zweite Tor für den Werner SC: Zunächst setzt Schwerbrock zu einem tollen Solo an und wird erst vom Keeper gestoppt. Dann köpft Durkalic eine Flanke über das Tor und auch ein Schwerbrock-Schuss ist etwas zu hoch angesetzt.

Mit insgesamt gut einer halben Stunde Verspätung geht es in die zweite Halbzeit. Nach 15 Minuten erzielt Marc Schwerbrock nach einem Zusammenspiel mit Durkalic das Kontertor zum 0:2. Zuvor ist die Partie erneut unerbrochen. Der Scharnhorster Degirmenci hat sich schwer am Knie verletzt, ein Krankenwagen kommt. Wenig später – und noch vor dem 0:2 – verletzt sich auch Waschwili. Weil Scharnhorst schon dreimal gewechselt hat, trifft Schwerbrock in Überzahl.

Und mit einem Mann mehr diktieren die Werner in der Folgezeit das Geschehen, spielen sich einem sicheren Sieg entgegen. Bacak muss das 3:0 machen, schießt aber völlig freistehend über das Tor. Den dritten Treffer erzielt schließlich Durkalic nach einem sehenswerten Spielzug über Thannheiser und den eingewechselten Jannis Leenders. Wenig später ist Scharnhorst nur noch zu neunt. Lepinski sieht Rot, weil er den am Boden liegenden Schnee mit dem Ball abwirft.

WSC: Rockel – Schöpper (58. Winter), Heese, H. Saado – Simon – Seifert, Schwerbrock, Thannheiser, Schnee – – Bacak (75. Leenders), Durkalic

Tore: 0:1 (39.) Thannheiser, 0:2 (62.) Schwerbrock, 0:3 (83.) Durkalic

Bes. Vork.: Rot für Lepinski (Scharnhorst) nach Unsportlichkeit (83.) - gu

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