Werner SC und VfL Kamen erreichen das Halbfinale

WSC-Defensivspieler Marvin Stöver gewinnt diese Kopfball-Duell. Der zweifache Torschütze Joel Simon kann nicht eingreifen.. - Foto: Zöllner

Werne - Der Bezirksligst Werner SC hat am Montagabend bei seinem eigenen Turnier durch einen klaren 4:0 (3:0)-Erfolg gegen den SV Langschede das Halbfinale erreicht – genau wie der neue Werner Liga-Konkurrent VfL Kamen. Der Aufsteiger setzte sich zuvor mit 3:1 im Derby gegen den TSC Kamen durch.

Die Gegner für die Halbfinals werden am Dienstag in den Partien SG Massen gegen SV Drensteinfurt (Anstoß um 18 Uhr) und TuS Ascheberg gegen Westfalia Rhynern II (19.45 Uhr) ermittelt.

„Vielen Dank an Langschede. Die kommen noch hierher mit dem letzten Aufgebot“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk. Zum einen stand vor der Partie bereits fest, dass der Bezirksligist aus Fröndenberg ausgeschieden war und zum anderen hatten das Team am Vortag noch im Kreispokal gespielt, am Samstag beim WSC-Turnier und unter der Woche bei den Fröndenberger Stadtmeisterschaften.

Eine halbe Stunde lang war die Partie ausgeglichen – ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Als Joel Simon sehenswert aus 20 Metern einen Freistoß zum 1:0 ins Tor zirkelte, war die Gegenwehr gebrochen (29.). So scheiterte kurz darauf Julian Rohlmann auf der starken linken WSC-Außenbahn knapp (32.), wenig später machte es der sich clever freilaufende Janis Leenders nach Rohlmann-Zuspiel von der linken Seite her besser und traf per Flachschuss aus spitzem Winkel zum 2:0 (34.).

Kurz darauf vergab Torjäger Daniel Durkalic das 3:0 (36.), Leenders verzog volley freistehend (40.) und der Kopfball von Durkalic ging knapp vorbei (42.). Als mal über rechts Can Bozkurt in die Mitte passte, landete der Ball bei Kapitän Joel Simon. Der defensive Mittelfeldspieler hatte aus acht Metern keine Mühe, den Ball zum 3:0-Pausenstand einzuschieben (44.).

Die Partie war nun gelaufen – und der Werner SC schaltete in eine Art aktiven Verwaltungsmodus um.

Aber als Marvin Stöver einen Moment unaufmerksam war und Ayhan Kutlu alleine auf das WSC-Tor zulief, verhinderte Daniel Rafalski in einer 1:1-Situation den Anschlusstreffer (50.). Der WSC blieb spielbestimmend – aber ohne die ganz klare Chancen. So brachte Simon hinter einen Kopfball nicht genügend Druck (58.). Danach passierte nicht mehr viel – bis auf den Schlusspunkt durch Janis Leenders’ zweiten Treffer in der Schlussminute zum 4:0-Endstand.

„Ich bin insgesamt zufrieden. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wir haben auch nach der 3:0-Pausenführung einen seriösen Ball gespielt. Das Halbfinale war unser Ziel, und das haben wir erreicht“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk.

WSC: Rafalski – Schnee (72. Zilligen), Giffey (52. Klimecki), Stöver, Seifert – Klossek, Simon – Bozkurt, Rohlmann – Durkalic (72 Thannheiser), Bartsch (20. Leenders)

Tore: 1:0 (29.) Simin, 2:0 (34.) Leenders, 3:0 (44.) Simon, 4:0 (90.) Leenders

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