Rückschläge für FC Overberge und FC TuRa

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Fabian Vogt (Mitte) erzielte für den TuS Ascheberg das zwischenzeitliche 2:1 beim 3:1-Sieg gegen Kaiserau.

Bergkamen -  Durch die Bank für Negativschlagzeilen sorgten am Wochenende die heimischen Bezirksligisten in der Staffel 8. Während am Nordberg in Bergkamen fast schon alle Lichter ausgehen, überzeugten auch der FC Overberge und SuS Kaiserau nicht. Der SuS verlor sein Spiel in Ascheberg, Overberge vergab einen Drei-Tore-Vorsprung beim Tabellenvorletzten.

So langsam schwindet auch das letzte Fünkchen Hoffnung. Noch vier Spieltage sind es bis zur Winterpause und noch immer wartet der FC TuRa Bergkamen auf den ersten Punktgewinn der Saison.

Das Schlusslicht der Liga hat die Konkurrenz mittlerweile mehr als deutlich aus den Augen verloren. Selbst bis zum vorletzten Rang, der zurzeit von Aufsteiger VfB Lünen belegt wird, sind es für das Team von Sascha Siegner schon acht Punkte Rückstand. Das rettende Ufer, an dem sich derzeit Landesliga-Absteiger BV Brambauer-Lünen befindet, ist elf Zähler weg. Wie das Wunder von Bergkamen noch zu realisieren sein soll, das weiß auch Siegner mittlerweile nicht mehr so recht. „Wir sind nicht in der Lage, Rückstände aufzuholen“, sagte der Coach nach dem 0:4 gegen TSC Eintracht Dortmund vom Freitagabend „Dabei war der Gegner alles andere als stark“, so noch einmal Siegner.

FC TuRa hat das Siegen verlernt

Darüber hinaus kann man sich am Nordberg aber auch nicht mehr an das Gefühl des Siegens erinnern. Den letzten Dreier in einem Meisterschaftsspiel gab es am 14. Juni zuhause gegen den Werner SC. Das war allerdings noch in der Saison 2014/15. In der Folge hagelte es in der Meisterschaft nur noch Niederlage und das mit einem Torverhältnis von 8:49-Treffern.

Wie sich Niederlagen anfühlen, das wissen die Kicker des FC Overberge nicht mehr ganz genau. Die letzte Pleite gab es am 18. September beim Gastspiel in Brambauer. Danach legte der FCO eine Serie von sechs ungeschlagenen Spielen in Folge hin.

Einziger Wermutstropfen dabei war lediglich die Partie beim Tabellenvorletzten VfB Lünen. Hier sprang für den derzeitigen Tabellenzweiten am Samstagabend lediglich ein 4:4-Remis heraus. Und das nach einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung. „Nach so einem Vorsprung ist das für uns viel zu wenig“, war auch Trainer Marc Woller nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Allerdings hatte der Trainer bereits im Vorfeld vor zu großer Euphorie und vor allem vor dem starken Angriff des Gegners gewarnt. Drei Gegentreffer binnen kurzer Zeit haben ihn eindrucksvoll in seiner Auffassung bestätigt. „Zudem wissen wir jetzt ganz genau, was wir im Training zu tun haben“, kündigte Woller intensive Übungseinheiten in der Woche an.

Nicht so Recht vom Fleck in der Tabelle kommt der SuS Kaiserau. 13 Zähler stehen auf der Habenseite. Den letzten Erfolg landete Kaiserau am 11. Oktober (2:1 gegen den FC TuRa). Danach gab es in drei Spielen lediglich noch einen Punkt zu bejubeln. Zuletzt kassierte Kaiserau ein 1:3 in Ascheberg, dass selbst in dem breiten Mittelfeld seine Sieglos-Serie von drei Partien in Serie beendete.

Mit den Spielen gegen den Werner SC, in Wethmar und FC Overberge hat der SuS zudem bis zum Winter noch ein schweres Programm vor der Brust. Der Abstand zur gefährdeten Zone beträgt zurzeit noch fünf Zähler. Es heißt also wachsam zu sein am SportCentrum. - Von Dirk Berkemeyer

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