Duman schießt TuRa zum Sieg, FCO schlägt Ascheberg

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Er ist wieder da: Nach acht Spielen mit Ladehemmung trifft Engin Duman gegen Königsborn gleich drei Mal.

BERGKAMEN -  Der FC TuRa siegte mit 3:1 dank dreier Treffer von Engin Duman, der FCO schlägt den TuS Ascheberg und Oberaden verpasste gegen Kaiserau einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Bezirksliga 8: FC TuRa Bergkamen – Königsborner SV 3.1 (1:0). „Man hat schon gemerkt, dass wir wegen unserer personellen Lage auf der letzten Felge gelaufen sind. Jetzt können wir in Ruhe Weihnachten feiern“, sagt Andreas Bolst nach dem 3:1-Erfolg (1:0) seines FC TuRa Bergkamen gegen den Königsborner SV. Dort wird es weiteren Redebedarf geben, das weiß auch Trainer Thomas Ruhoff. Sieben Punkte beträgt der Abstand zum rettenden 13. Tabellenplatz.

Dabei spielt der KSV am Nordberg nicht wie ein Absteiger, ist sehr engagiert bei der Sache und insgesamt gesehen auch nicht die schlechtere Elf. Der einzige Unterschied, sagt Ruhoff: „Die haben Engin Duman... – und wir ballern nur an den Pfosten.“ Alle Tore erzielt der TuRa-Angreifer, der das Prädikat Torjäger zuletzt nicht verdient hat. Seit dem 3. Oktober beim 2:3 gegen Nordkirchen hat Duman vor seinem Dreierpack nicht mehr getroffen.

FC TuRa: Treppe – Ayyildiz (89. Ohsmann), C. Duman, Grass, E. Duman (90. Jahncke), Hiltawski, Madanoglu (53. Ehlenberger), M. Freyermuth, Braun, Chr. Freyermuth, Mert

Tore: 1:0 (45.) Duman, 1:1 (79.) Heptner, 2:1 (85.) Duman, 3:1 (88.) Duman

Bes. Vork.: Gelb-Rot Tran (KSV, 83.) für wiederholtes Foulspiel. - gu

FC Overberge – TuS Ascheberg 3:2 (1:1). Die Partie an der Hansastraße war eng und hätte auch durchaus mit einem Ascheberger Sieg enden können.

„Wir hatten heute ein bisschen Glück“, stellte auch Overberges Trainer Daniel Frieg fest. Für Aschebergs Coach Holger Möllers war in erster Linie Schiedsrichter Marco Damm für den Ausgang des Spiels verantwortlich. „Ich muss den Jungs wirklich ein Kompliment machen, dass sie auf dem Platz die Schnauze gehalten haben“, erklärte Möllers. Er selbst musste die Partie ab Mitte der zweiten Hälfte hinter dem Stankett verfolgen.

Overberge spielte in der ersten Viertelstunde gut. Nach zehn Minuten lief dustin Berndt alleine aufs Tor zu und schob den Ball zum 1:0 ein. Ascheberg stabilisierte sich ab der 20. Minute zunehmend. . In der 23. Minute legte Heubrock auf Bultmann zurück. Aktas fälschte den Ball unhaltbar zum Ausgleich ab. Ascheberg bestimmte jetzt das Spiel. In der 37. Minute ereignete sich dann die Szene die die Ascheberger Gemüter erhitzte. Overberges Torhüter Hendrik Gümüser und Aschebergs Drees verpassten beide den Ball, wobei Gümüser Drees elfmeterreif foulte. Hendrik Heubrock gelangte an den Ball und traf zum vermeintlichen 2:1 für Ascheberg. Der Schiedsrichter verweigerte dem Treffer allerdings die Anerkennung und entschied auf Freistoß für Overberge – eine Fehlentscheidung. „Bei Elfmeter hätten wir uns nicht beschwert“, räumte auch Frieg ein.

Nach dem Wechsel erwischte Overberge einen Traumstart. Lukas Manka zog aus 16 Metern ab. Sein abgefälschter Schuss war für aschebergs Schlussmann Tobias Kofoth nicht zu halten (46.). Overberge war nun wieder die bessere Mannschaft. Moritz Manka erhöhte in der 65. Minute auf 3:1. Ascheberg drängte in er Schlussphase, war aber weitgehend ungefährlich. In der Schlussminute sah Overberges Schlüssmann Hendrik Gümüser Rot wegen Notbremse. Den Strafstoß verwandelte Schöpe gegen Tolga Akbulut zum Endstand.

FCO: Gümüser – Akbulut, Aktas, C. Tobio-Lemos, Morch, L. Manka (83. Kadzioch), M. Manka, Wulf (60. Morsel), Berndt, Brügmann (77. Osmanski), Isiktekin

TuS: Kofoth – Drees, Falke, Schröer, Schöpe, Bultmann, Sabe, Winkenstern (64. Hölscher), Heubrock, westhues, de Sousa

Tore: 1:0 (10.), Berndt, 1:1 (23.) Bultmann, 2:1 (46.) L. Manka, 3:1 (65.) M. Manka, 3:2 (90.) Foulelfmeter Schöpe

Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte Westhues (TuS, 87.), Rote Karte Gümüser (FCO, 89.) wegen Notbremse - tm

SuS Oberaden – SuS Kaiserau 0:3 (0:0). Nach den Siegen gegen den Werner SC und den Königsboner SV hat es der SuS Oberaden verpasst, sich endgültig aus der Abstiegszone zu spielen. So aber schrumpft das Polster zum ersten Abstiegsplatz (und damit zu Kaiserau) von möglichen neun auf drei Punkte zusammen.

In der ereignisarmen ersten Hälfte hat Oberaden die besseren Chancen. Oberaden stellte in der Schlussphase nach dem späten 0:1 das System um, spielt in der Verteidigung Mann gegen Mann – und wird eiskalt erwischt. Wiederum trifft Plattfaut, dieses Mal aber aus sehr abseitsverdächtiger Position. Zwei Minuten später ist die Partie entschieden. Nach einem Fehler von Pascal Hirsch im Aufbau läuft Timo Milcarek alleine auf das Tor zu und lässt Lassak keine Chance.

In den letzten drei Minuten entschied Schiedsrichter Katadet Pringklang (Hamm) zweimal auf Elfmeter, doch der Oberadener Bastian Gronert (87.) scheiterte ebenso wie auf der Gegenseite Timo Milcarek (89.).

„In der zweiten Halbzeit wirkte der Schiedsrichter überfordert und gab das Spiel aus der Hand, trotzdem bin ich auch mit dem Auftritt nicht ganz zufrieden heute. Wir nutzen einfach unsere Chancen nicht“, ärgert sich Frank Lewandowski.

SuS Oberaden: Lassak – Triller (83. Kilinc), Hirsch, Gronert, Rumpf, M.Rothe, Kocapinar (67. Kirschberg), Schmidt, Weihrich, Türkkan, Lindner.

Tore: 0:1 (77.) Plattfaut, 0:2 (82.) Plattfaut, 0:3 (84.) T. Milcarek.

Bes Vork: Niesewicz hält Foulelfmeter von Gronert (87.). Lassak hält Foulelfmeter von T. Milcarek (89.)

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