Berufliche Gründe: Bolst kein TuRa-Trainer mehr

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Andreas Bolst (l.) hört als TuRa-Trainer auf, sein „Co“ Erkan Gökce übernimmt zusammen bis zum Saisonende mit Tobias Jahncke.

BERGKAMEN -  Andreas Bolst, der beim Bezirksligisten FC TuRa Bergkamen eigentlich schon für die kommende Saison zugesagt hatte, ist nicht mehr Coach am Nordberg. Berufliche Gründe seien dafür ausschlaggebend.

Als Außendienstmitarbeiter sei der Stress mit Beruf und Trainertätigkeit in den vergangenen Wochen zu groß geworden, so dass Bolst den TuRa-Vorstand um Vorsitzenden Horst Günter Siegmund bereits vor einer Woche gebeten habe, zunächst am Saisonende aus seinem Vertrag ausscheiden zu dürfen. Nach der jüngsten 2:3-Pleite im Testspiel gegen den Dortmunder A-Kreisligisten Mengede II einigte sich dann Bolst mit dem Verein darauf, sofort aufzuhören.

„Das war in unseren Augen die einzig sinnvolle Entscheidung. Es wäre nicht gut gewesen, wenn Andreas bis zum Saisonende weitergemacht hätte und hinter ihm bereits sein Nachfolger gewartet hätte“, erklärte der Vorsitzende Siegmund die Situation, die ihn selbst vor einer Woche überraschend getroffen hätte.

Die Nachfolge vorerst bis zum Saisonende werden Co-Trainer Ercan Gökce und Tobias Jahnke übernehmen. „Beide haben von uns das vollste Vertrauen und ich denke auch, dass sie dem FC TuRa in dieser Lage weiterhelfen können. Sie haben bereits am Sonntag im Auswärtsspiel beim VfL Senden das Kommando“, sagt der TuRa-Boss.

Ob das Duo auch über die Saison hinaus weiter machen kann, ist unklar und hängt vor allem vom Abschneiden ab. Siegmund stellte aber fest: „Der Ercan Gökce ist mit dem FC TuRa eng verbunden und trainiert auch in der Jugend. Es würde mir sehr schwer fallen, ihm irgendwann einmal sagen zu müssen, dass er nicht mehr Trainer der ersten Mannschaft ist. Das wäre nicht für ihn und schon gar nicht für TuRa gut.“

Der FC TuRa rangiert vor dem Rückrunden-Auftakt aktuell auf Platz neun der Bezirksliga 8. Der Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz beträgt elf Zähler, die bei der Drei-Punkte-Regel rasch aufgezerrt sein können.

„Das ist auch uns bekannt und das haben wir auch den Spielern nochmals ins Gedächtnis gerufen. Mit der Mannschaft haben wir Tacheles geredet, jetzt ist sie am Zug.“ - red

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