FCO empfängt Wethmar, Angst vor Debakel in Oberaden

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Damian Manka (Mitte) fehlt dem FC TuRa wegen einer Gelbsperre.

BERGKAMEN - Ein Derby und zwei Partien gegen Spitzenteams stehen für die drei Bergkamener Bezirksligisten am 24. Spieltag an. Dabei will der ersatzgeschwächte FCO dem Tabellendritten ein Bein stellen, während es für den Absteiger SuS Oberaden beim Tabellenzweiten nur um Schadensbegrenzung gehen wird.

Bezirksliga 8

TuRa Bergkamen – SuS Kaiserau

Am Nordberg treffen am Sonntagnachmittag zwei Kreisrivalen aufeinander. In der Tabelle trennen beide Mannschaften derzeit vier Punkte, dennoch gehen die Gastgeber nicht nur aufgrund des Heimvorteils als leichter Favorit in die Partie.

Das Team des Trainergespannes Erkan Gökce und Tobias Jahncke holte sich beim jüngsten 1:0-Erfolg in Langschede neues Selbstbewusstsein und weil dies auch in der Partie gegen die Schwarz-Gelben bestätigen.

„Es ist ein Derby, natürlich wollen wir da die drei Punkte holen“, sagt Coach Gökce, der auf den verletzten Emre Gül und den gelbgesperrten Damian Manka verzichten muss. Personell sieht es auch beim Gast nicht besonders rosig aus, viele etatmäßige Spieler der ‘Ersten’ helfen zurzeit in der zweiten Mannschaft aus. „Dennoch treffen wir nach unseren Duellen gegen die Spitzenteams nun wieder auf einen Gegner unseres Kalibers“, erklärt Berger, der schon mit einem Remis leben könnte.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Nordbergstadion

VfL Kemmingh. – SuS Oberaden

Ein Unentschieden wäre wohl ein toller Traum für den SuS Oberaden beim Gastspiel in Kemminghausen. Die Hausherren sind als derzeitiger Zweiter mittendrin im Aufstiegsrennen, der SuS als Tabellenschlusslicht ist de facto abgestiegen.

Eine Niederlage am Gretelweg würde für die Truppe von Michael Pannicke den endgültigen Fall in die Kreisliga A bedeuten, gedanklich hat man sich am Römerberg darauf aber schon seit längerem eingestellt.

Die Grün-Weißen hoffen, dass sie die deutliche 0:9-Packung der Vorwoche beim TSC Eintracht Dortmund aus den Köpfen bekommen. Personell sieht es alles andere als rosig aus, insgesamt fehlen Pannicke sieben Spieler. „Wir müssen sehen, dass wir genug Akteure zusammen bekommen“, erklärt der Übungsleiter.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz am Gretelweg

FC Overberge – W. Wethmar

Ebenfalls mit einem Spitzenteam der Liga bekommt es der FC Overberge zu tun. Mit der Westfalia aus Wethmar stellt sich eine Mannschaft an der Hansastraße vor, die zuletzt aber durch ihre großen Formschwankungen für Aufsehen sorgte und zuletzt überraschend 0:2 daheim gegen den VfL Senden verlor.

In der Hinserie standen die Gäste noch souverän an der Spitze, mittlerweile läuft das Team von Alex Lüggert dem Werner SC und VfL Kemminghausen mit zwei Punkten Rückstand hinterher.

Für Overberge geht es nach dem 2:1-Sieg beim TuS Eving-Lindenhorst um rein gar nichts mehr, der Klassenerhalt ist fix. Allerdings muss André Kracker in Sachen Personal erneut improvisieren, Chris Brügmann kehrt nach abgelaufener Rotsperre genauso zurück wie „Gelbsünder“ Nils Rösener. Dafür fallen Moritz Manka und Tim Eckelt aufgrund ihrer Feldverweise sicher aus.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz an der Hansastraße - db

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