Erleichterung beim FC TuRa, Oberaden weiter tief im Keller, FCO schließt auf

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Der SuS Oberaden verlor klar gegen Langschede.

BERGKAMEN -  Vier Spiele, null Punkte, Tabellenschlusslicht in der Bezirksliga 8. So liest sich die nüchterne Bilanz des SuS Oberaden nach dem 0:4 gegen den SV Langschede. Dabei verschliefen die Schützlinge von Bernd Schawohl die erste Halbzeit und rannten schon zur Pause einem 0:3 hinterher.

Gegen ein vermeintliches Spitzenteam wie den SV Langschede natürlich ein relativ aussichtsloses Unterfangen. Der Gast von der Ruhrbrücke sicherte sich indes drei ganz wichtige Zähler, denn nach dem durchwachsenen Saisonstart kann die Truppe von Holger Stemmann mit nunmehr sieben Punkten wieder höhere Sphären in Angriff nehmen.

Der Vorstand des SuS Oberaden bekam von der Partie übrigens nicht allzu viel mit, denn die Entscheidungsträger weilten gemeinsam auf der Sonneninsel Mallorca. Im trüben Oberaden hielten einzig Faust Nuzzo und Oliver Fliegner die grün-weißen Vorstandsfahnen hoch.

Groß war die Freude hingegen beim Oberadener Stadtrivalen TuRa Bergkamen. Das Team von Coach Andreas Bolst fuhr mit dem 2:0 gegen Alemannia Scharnhorst den ersten Dreier der Spielzeit ein und verschaffte sich damit ein wenig Luft. Beiden Teams war am Nordberg die Unsicherheit nach dem verpatzen Start mit lediglich einem Punkt deutlich anzumerken. Bei TuRa fehlten mit Matthäus Paracz, Coskun Bayir und Matthias Freyermuth zudem drei Kreativ-Spieler. „Das hat sich natürlich bemerkbar gemacht, die Partie wirkte sehr zerfahren. Aber das war in dem Fall egal, es ging um drei Punkte und die haben wir geholt“, freute sich Bolst. „Wir werden aber jetzt ganz sicher nicht die Füße hochlegen. Es gibt noch viel zu tun.“

Deutlich weiter ist da schon der FC Overberge. Die schwere Auswärtshürde beim VfL Senden übersprang die Truppe von Daniel Frieg beim 1:0 mit Bravour und durfte sich zudem erneut auf die Dienste von „Joker“ Haluk Metin verlassen. In seinem erst zweiten Saisoneinsatz kam der Angreifer zum zweiten Mal von der Bank ins Spiel und machte mit seinem zweiten Saisontreffer den Sieg in der Schlussphase perfekt.

„Zuvor haben wir das aber auch schon gut gemacht und gegen diesen bärenstarken Gegner nicht viel zugelassen“, sah Frieg auch in spielerischer Hinsicht deutliche Fortschritte in seiner Truppe. Mit neun Zählern stellt der FCO das derzeit beste Team der heimischen Region und lauert auf Rang drei nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Werner SC.

Am anderen Ende der Tabelle ist mit einem Punkt zurzeit SuS Kaiserau unterwegsBeim Angstgegner in Nordkirchen verlief der letzte Sonntag mit 1:2 aus Kaiserauer Sicht erneut alles andere als nach Plan. Es war einfach zum Haareraufen, denn auch in der Partie beim vermeintlichen Spitzenteam war der SuS lange Zeit das bessere Team. Den Lohn erntete am Ende aber erneut der Hausherr. Der Siegtreffer der Gastgeber fiel zudem noch in numerischer Kaiserauer Überzahl. Da passte es nur ins Bild, dass Routinier Artur Rakoczy in der 94. Minute noch einen Foulelfmeter verschoss, den Keeper Thomas Gebhardt (früher Werner SC) partiert. „Manchmal kommt eben alles zusammen“, wusste auch SuS-Coach Alex Berger nicht so genau, was er und seine Jungs eigentlich falsch gemacht hatten. - db

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