Oberaden mit drei AH-Spielern im Abstiegskampf

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Lars Kirschberg war am Sonntag neben Dirk Schawohl und Keeper Christian Schäfers einer von drei Ü40-Altherrenkicker, die mit Oberaden 1:5 gegen Husen-Kurl verloren haben.

BERGKAMEN -  Als wäre der nervenaufreibende Abstiegskampf der Bezirksligisten SuSOberaden und FC TuRa Bergkamen nicht schon bitter genug, gehen vor allem den gefährdeten Klubs nun vor den Wochen der Wahrheit auch noch die Spieler aus.

Ausgerechnet vor der entscheidenden Phase der Spielzeit gehen die heimischen Bezirksliga-Vertreter personell am Krückstock. Der SuS Oberaden, zurzeit als 14. der Tabelle auf dem ersten Abstiegsplatz, trat bereits am vergangenen Wochenende mit drei Alte-Herren-Spielern in der Startelf gegen den Spitzenreiter SC Husen-Kurl an.

An Dirk Schawohl, Christian Schäfers und Lars Kirschberg lag es aber keinesfalls, dass der SuS am Ende deutlich mit 1:5 den Kürzeren zog. „Generell ist das Ergebnis deutlich zu hoch ausgefallen“, machte auch Trainer Bernd Schawohl Mut für die kommenden Aufgaben, zumal mit André Schmidt ein zuletzt angeschlagener Akteur ins Team zurückkehrte. Bei Benny Weihrich wird sich das Comeback indes wohl noch einige Tage oder gar Wochen hinziehen, zudem fällt auch Andreas Triller nach einer Nasen-Operation länger aus. „Jammern hilft nichts, wir müssen das Beste aus unserer Situation machen“, hat Schawohl noch lange nicht aufgesteckt.

Bolst Seelentröster, Durchatmen beim FCO

Nach vier Niederlagen in vier Partien im Jahr 2014 rutscht der FC TuRa immer tiefer ab. TuRa-Trainer Andreas Bolst musste am Sonntag mitansehen, wie sein Team beim letztlich deutlichen 0:5 gegen Ascheberg am Ende regelrecht auseinander brach.

Der Trainer scheint nach der erneuten Pleite nun als Seelentröster und Übungsleiter doppelt gefordert zu sein. „Wir waren lange gleichwertig, aber nach den ersten beiden Toren war es vorbei“, haderte Bolst, der am kommenden Wochenende zumindest wieder auf seinen Torjäger Engin Duman hoffen kann.

Die Rotsperre des Angreifers ist abgelaufen, seine Treffsicherheit ist aber auch dringend nötig, denn die in 2014 noch punktlosen Bergkamener liegen mit 28 Zählern „nur“ noch sieben Punkte vor der Abstiegszone.

Deutlich besser sieht es beim Aufsteiger FC Overberge aus. Gegen die Union Lüdinghausen mogelte sich der Aufsteiger zwar am Ende zu einem knappen 1:0-Erfolg, holte damit aber immerhin drei Zähler, die am Ende in der Tabelle noch Gold wert sein könnten.

Da die Konkurrenz in Sachen Klassenverbleib kollektiv patzte, hat das Team von Daniel Frieg mit 33 Punkten schon komfortable zwölf Zähler Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Weit weniger rosig sieht es hingegen personell aus, denn auch am Sonntag kassierte Overberge erneut einen Feldverweis.

Diesmal erwischte es Alexander Walter nach einem hitzigen Duell mit seinem Gegenspieler. Aller Voraussicht nach wird der FCO-Akteur nun vier Wochen zuschauen müssen.

Verletzungsbedingt mussten am Sonntag zudem Mathias Osmanski und Sebastian Golly vorzeitig vom Feld und auch Ahmet Aktas beendete die Partie mit einer Fußverletzung nicht. „Bei ihm liegt aber nur eine Prellung vor, so dass ich die Hoffnung habe, das er am kommenden Wochenende spielen kann“, vermeldet Trainer Frieg zumindest einen positiven Aspekt. - db

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