FCO: In virtueller Lauerstellung und im Derby bei TuRa nachlegen

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Overberges Doppeltorschütze Lukas Manka (rechts) im Duell mit Dorstfelds Aydin.

Bergkamen - Der FC Overberge meldet sich mit dem 4:1-Sieg gegen den SC Dorstfeld zurück im Titelkampf der Bezirksliga 8, dem Schlusslicht FC TuRa Bergkamen gehen hingegen die Spieler aus.

Zu einer Drei-Klassen-Gesellschaft entwickelt sich nach gut einem Dritteln der Saison die Staffel 8 der Bezirksliga. Spitzenreiter VfL Senden ist mit 22 Punkten noch unangefochten an der Spitze, leistete sich beim 0:3 in Husen-Kurl eine erste Schwäche und kassierte die ersten Niederlage.

„Ich tausche mich öfters mit Husen-Coach Jörg Lange aus und konnte ihm wohl die richtigen Tipps geben“, freute sich Overberge-Trainer Marc Woller über den Patzer des Kontrahenten.

Sein FCO nutzte dies konsequent aus und kam durch das 4:1 gegen den SC Dorstfeld wieder bis auf sechs Zähler an den Ligaprimus heran. Da Overberge ein Spiel weniger ausgetragen hat, darf sich die Truppe zumindest virtuell wieder in Lauerstellung wähnen. „Wir lassen uns aber von der Tabelle nicht verrückt machen. Es ist schön, dass wir dort oben stehen, mehr aber auch nicht“, backt der Coach kleine Brötchen. „Für die Mannschaft ist das aber ein sehr gutes Gefühl. Wenn es oben um etwas geht, dann machen die Spiele viel mehr Spaß als beispielsweise im Abstiegskampf oder im Niemandsland.“

Das riesengroße Mittelfeld der Tabelle beginnt direkt hinter dem FCO und wird vom Werner SC angeführt, der zurzeit 14 Punkte auf dem Konto hat. Bis hinunter zu Rang 13 liegen die Teams innerhalb von nur vier Zählern dicht gedrängt hintereinander.

Zweitbester heimischer Vertreter ist der SuS Kaiserau. Im Derby gegen FC TuRa Bergkamen feierte die Truppe von Alex Berger allerdings einen schmeichelhaften 2:1-Erfolg.

Zwei Zähler weniger als Kaiserau hat zurzeit der VfL Kamen (10) auf der Habenseite. Am Sonntag beim 1:1 in Dortmund hamsterte das Team von Coach Marko Barwig einen weiteren Zähler. „Erstmals haben dabei aber nicht überzeugend gespielt. Dass wir dennoch einen Punkt mitgenommen haben, stimmt mich positiv“, erklärt der Übungsleiter.

Negative Schlagzeilen kommen jedoch von der Verbandsseite und vermiesen dem Tabellenelften deutlich die Stimmung. Mittlerweile hat die Bezirksspruchkammer die Sperre für Angreifer Elysea Dumanli festgelegt. Drei Monate muss der „Wiederholungstäter“ nach seiner Roten Karten aus dem Spiel gegen Kaiserau (2:3) pausieren. Das Fußballjahr ist für ihn damit passé.

Möglichst schnell Anschluss finden möchte unterdessen auch der FC TuRa Bergkamen. In Kaiserau setzte es für das weiterhin punktlose Liga-Schlusslicht beim 1:2 nicht nur die achte Niederlage im achten Spiel, mit Cihad Gün und Malik Celiktas fallen für das anstehende Derby gegen den FC Overberge am Sonntag auch noch zwei Akteure aufgrund ihrer Ampelkarten gesperrt aus.

Siegner mutmaßlich wieder Spielertrainer

„Da uns auch Maik Torka nicht zur Verfügung steht wird es personell bei uns schon mächtig eng“, sieht Trainer Sascha Siegner nun auch einen personellen Notstand auf sich zukommen.

Der Coach selbst saß nach seinem Rippenbruch bereits wieder im Trikot auf der Bank und sollte für den ersten Teil der „Bergkamener Stadtmeisterschaft“ zur echten Alternative werden. - - von Dirk Berkemeyer

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