Durchwachsener Start für die Bergkamener Bezirksligisten

+
War fehlerfrei in Kaiserau: TuRas Ersatzkeeper Christopher Kurpanik.

BERGKAMEN -  Einen Punkt beim VfL Kamen geholt, aber trotzdem wieder näher an die Abstiegsränge gerückt. Die Gefühlslage beim Bezirksligisten SuS Oberaden am Sonntag war gemischt.

Denn weiteren Mut im Abstiegskampf schöpfte der SuS Kaiserau, der bis auf eine Zähler an Senden und Oberaden auf den ersten Nichtabstiegsplätze (beide 21 Punkte) heran rückte, am ersten Spieltag der zweiten Serie durch den 2:1-Derbysieg gegen TuRa Bergkamen. Trotz der Ausfälle von Krampe, Plattfaut und Aktas präsentierte sich der nächste Gegner des Werner SC willens- und vor allem kampfstark.

Beim Gegner TuRa Bergkamen steckte hingegen noch viel Sand im Getriebe. „Das war eine Fortführung unserer wirklich sehr schlechten Vorbereitung“, brachte es Trainer Andreas Bolst auf den Punkt. Und dass, obwohl die Partie eigentlich nicht hätte besser starten können. Matthias Freyermuth hatte nach sechs Minuten das Führungstor erzielt, erwies seinem Team in Halbzeit zwei aber einen Bärendienst, als er nach unnötigem Handspiel im Kaiserauer Strafraum (!) den Gelb-Roten Karton gezeigt bekam. Damit fällt derKapitän nun im Derby gegen den VfL Kamen aus. „Das ist extrem unglücklich für uns, zumal auch von unseren vielen Langzeitverletzten so schnell keiner zurückkommt“, erklärt Bolst.

Das 1:1 in Kamen bei 87-minütiger Überzahl nach „Rot“ für Sercan Dereli bringt dem SuS Oberaden reichlich wenig, denn mit dem einen Punkt verpassten es die Grün-Weißen, sich entscheidend aus der Gefahrenzone abzusetzen. „Der frühe Feldverweis war ein Geschenk, dass wir leider nicht angenommen haben“, haderte Trainer Frank Lewandowski. Und das, obwohl die Grün-Weißen vor der Pause mehrfach vor dem VfL-Gehäuse auftauchten, aber immer Nerven zeigten.

Mit einem Dreier hatte indes auch FC Overberges Coach Daniel Frieg geliebäugelt, ihm machte aber beim 1:2 neben dem SC Husen-Kurl die neuerliche Verletztenmisere einen Strich durch die Rechnung. Moritz Manka hatte sich unter der Woche mit einer Bänderverletzung abgemeldet, dazu erwischte es im Abschlusstraining Routinier Oscar Tobio Lemos, der mit einem Rückenleiden auf unbestimmte Zeit ausfällt. „Wir haben es gegen die robusten Husener zudem nicht geschafft, unser Spiel aufzuziehen. Das war aber bei diesem Rumpelplatz wohl eh nicht möglich“, hatte Frieg einen Schuldigen ausgemacht. - db

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare