Bergkamener Bezirksligisten sehnen Pause herbei

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Oberadens Interimstrainer Heiner Liebezeit (links) und Fausto Nuzzo mussten sich eine Niederlage im Kellerduell gegen Scharnhorst notieren.

BERGKAMEN - Einen Spieltag müssen die heimischen Teams in der Bezirksliga noch überstehen, dann beginnt die Winterpause. Viele Klubs sehnen die spielfreie Zeit mittlerweile herbei, gehen personell und kräftemäßig auf dem Zahnfleisch.

Besonders hart erging es dem FC Overberge. Leistungsträger wie Oscar Tobio Lemos, Dennis Tost und Co. mussten ständig ersetzt werden. Zudem fehlten weitere wichtige Spieler schon in der Vorbereitung, was wiederum zu Lasten der Fitness ging. Diese Tatsache kam im bisherigen Saisonverlauf schon mehrfach als Bumerang zurück, trotz deutlicher Führungen musste der FCO in der Schlussphase den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand geben.

In der Winterpause sollen diese Defizite nun aufgearbeitet werden, wer allerdings als Trainer dafür verantwortlich ist, steht noch nicht fest. Daniel Frieg zieht sich bekanntlich zum 1. Januar 2015 von seinem Posten zurück und hofft nach der enttäuschenden Leistung seines Teams beim 0:2 in Kemminghausen am kommenden Sonntag auf einen versöhnlichen Ausstand gegen den TuS Hannibal.

Auf Trainersuche ist zurzeit auch der SuS Oberaden. Der Wechsel von Bernd Schawohl zu Interimstrainer Heiner Liebezeit hatte zuletzt jedenfalls nicht den gewünschten Effekt. Im Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Scharnhorst unterlag das Schlusslicht mit 2:5 gegen den bisherigen Vorletzten und steht nun schon weit abgeschlagen am Tabellenende. „Wenn in der Winterpause nichts Neues kommt, dann steigen wir wohl ab“, hegt auch Liebezeit nicht mehr viel Hoffnung.

Theoretisch ist am Römerberg zwar noch alles möglich, aber dafür müsste die Mannschaft anfangen zu punkten. Vor der Winterpause gibt es dazu noch einmal Gelegenheit, bereits am kommenden Samstag trifft der SuS ab 16 Uhr im Heimspiel auf den TuS Ascheberg.

Einen konkreten Plan, was es in der fast dreimonatigen Spielpause alles zu verbessern gilt, hat Trainer Andreas Bolst vom FC TuRa Bergkamen.

Mit 18 Zählern belegen die Bergkamener derzeit den zehnten Rang und befinden sich damit im gesicherten Mittelfeld. Damit ist man am Nordberg ein wenig unzufrieden, weil nur gegen die Spitzenteams VfL Kemminghausen und Werner SC gepunktet wurde. „Wir waren ansonsten auch gleichwertig oder sogar überlegen“, erinnert sich Bolst aber auch an die Niederlage gegen den TuS Hannibal. „Allerdings hat uns immer die letzte Kaltschnäuzigkeit im Abschluss gefehlt. Das ist die Aufgabe, die wir im Winter zu lösen haben.“

Vielleicht gibt es auch schon vorher erste Erfolge zu verzeichnen, denn im letzten Spiel vor Weihnachten treffen die TuRaner am Sonntag noch auf die TSC Eintracht Dortmund. - db

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