FC TuRa trennt sich von Trainer Sascha Siegner

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Sascha Siegner (links) war in Kamen letztmals als TuRa-Trainer im Einsatz, sein „Co“ Erkan Gökce übernimmt.

Bergkamen -  Der Punktgewinn beim VfL Kamen (0:0) am Sonntag war dem Vorstand des sieglosen Bezirksliga-Schlusslichts FC TuRa Bergkamen ganz offensichtlich zu wenig.

Unmittelbar nach dem Spielende teilte Vorsitzender Horst-Günther Siegmund dem Übungsleiter mit, dass er fortan nicht mehr für die Belange der ersten Mannschaft zuständig sei.

„Wir mussten einfach ein Zeichen setzen“

„Wir mussten einfach ein Zeichen setzen. Uns war klar, dass es eine schwere Saison wird. Dass es aber so deutlich wird, davon konnten wir nicht ausgehen“, erklärte Siegmund die Vorstandsentscheidung. Im letzten Spiel des Fußballjahres beim souveränen Spitzenreiter VfL Senden wird nun Erkan Gökce die Verantwortung an der Seitenlinie tragen – und das nicht zum ersten Mal. Unterstützt wird er dabei von TuRa-Akteur Maik Torka, der ebenfalls einen Trainerschein besitzt und bereits im Jugendbereich der Bergkamener als Coach aktiv ist.

Siegner indes zeigte sich von seiner Absetzung natürlich enttäuscht, nachdem er die Mannschaft erst im Sommer übernahm. „Das kam für mich schon etwas überraschend“, erklärte der B-Lizenz-Inhaber.

„Saison ist unglücklich gelaufen“

„Die Saison ist wirklich sehr unglücklich verlaufen. Wir hatten zumeist nicht mehr als acht Akteure im Training. Da war ich mehr der Gute-Laune-Bär als der Übungsleiter. Aber egal. Ich brenne schon jetzt und bin offen für neue Aufgaben nach der Winterpause.“

Von Dirk Berkemeyer

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