Overberges Ausrufezeichen im Derby bei TuRa

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FCO-Mittelfeldspieler Chris Brügmann (links) war mit zwei Treffern der Matchwinner beim 5:0-Derbysieg gegen den FC TuRa (mit Damian Manka). Dabei erzielte er auch die wichtige Führung per Elfmeter.

BERGKAMEN - Der FC Overberge scheint unter Neu-Coach Andre Kracker zu alter Stärke zurückzufinden. Das bekam am Sonntag im Bezirksliga-Derby Gastgeber FC TuRa Bergkamen zu spüren. Zurück auf dem Boden der Tatsachen ist hingegen der SuS Oberaden nach dem 0:5 gegen Wethmar.

Für das Ausrufezeichen des Spieltags in der Bezirksliga 8 sorgte der FC Overberge mit dem deutlichen 4:0-Derbyerfolg beim FC TuRa. Ein Sieg, der vor allem in der Höhe überraschte. Nicht jedoch den neuen Overberger Coach Andre Kracker: „Das hat sich in meinen Augen angedeutet. Die Mannschaft hat gut trainiert und wächst immer weiter zusammen. Für mich war dieser Sieg keine Überraschung.“

Zudem waren es für den FCO drei ganz wichtige Punkte, denn durch den Sieg konnte die Truppe zwar nur einen Tabellenplatz gutmachen, schaffte aber mit nunmehr 22 Zählern den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld. Zudem sind die Abstiegsränge nun bereits zwölf Punkte entfernt.

Lehrstunde für das Schlusslicht Oberaden

Trübsal blasen musste hingegen der Gastgeber vom Nordberg. Vor allem die Laufbereitschaft sei deutlich schlechter gewesen als noch in der Vorwoche.

Zu keinem Zeitpunkt sei die Truppe von Tobias Jahncke und Erkan Göcke in die Zweikämpfe gekommen, so die Erkenntnis der Übungsleiter, die im Sommer von Sascha Siegner abgelöst werden (WA berichtete).

Nachdem nun der neue Trainer für die kommende Saison präsentiert wurde, laufen die Kaderplanungen für dafür auf Hochtouren. Für Gökce und Jahncke wird es auch darum gehen, den Fokus auf die kommende Partie bei Alemannia Scharnhorst zu legen. Die Dortmunder schweben mit zehn Zählern in akuter Abstiegsnot, ein Dreier würde den FC TuRa (22 Punkte) wohl endgültig in sichere Fahrwasser führen.

Nicht viel zu bestellen hatte dagegen der dritte Bergkamener Klub im Bunde. Sclusslicht SuS Oberaden musste sich gegen den Ligaprimus Westfalia Wethmar deutlich 0:5 geschlagen geben. „Es war eine Lehrstunde, die uns der Tabellenführer erteilt hat“, musste auch Oberadens Coach Michael Pannicke neidlos anerkennen.

Einen besonders starken Eindruck hinterließ ausgerechnet der ehemalige Kamener Samir Zulfic. Der Goalgetter erwischte einen Sahnetag und markierte im ersten Spielabschnitt einen lupenreinen Hattrick. Der Ex-Langscheder Simon Naujoks machte in Halbzeit zwei schließlich den Deckel drauf. „Wir können das Spiel einzuschätzen und werden weiter kämpfen“, so Pannicke. - db

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