Es ist wie verhext für den SuS Oberaden

Overberges Sebastian Golly (l.) im Kopfballduell mit einem Scharnhorster. - Foto: Wagner

BERGKAMEN - Es ist einfach wie verhext. Der SuS Oberaden wartet trotz einer starken Leistung auch nach sechs Runden in der Bezirksliga 8 weiter auf den ersten Punkt. Der FC TuRa freute sich über seinen zweiten Saisonsieg, der FC Overberge kam über ein 2:2 nicht hinaus.

Es ist mittlerweile schon zum Haareraufen für den SuS Oberaden. Im Heimspiel gegen den SC Dorstfeld (3:5) zeigte die Truppe von Bernd Schawohl eine bärenstarke Vorstellung und sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Am Ende standen die Grün-Weißen aber erneut mit leeren Händen dar. In den Fokus rückte dabei der Schiedsrichter, der drei Oberadener vorzeitig vom Feld schickte und damit nicht unwesentlichen Einfluss auf den Ausgang der Partie hatte. „Das war phasenweise schon recht komisch, was da gepfiffen wurde“, hielt sich Schawohl mit seiner Einschätzung noch zurück.

FC Overberge tritt auf der Stelle

Zunächst ließen sich Oberaden nicht beirren und waren beim 3:1-Zwischenstand auf dem Erfolgsweg. Nach Ampelkarten gegen Fabian Holtze und Andreas Triller kippte die Partie. So steht der SuS mit null Punkten weiter auf dem letzten Tabellenrang und verlor in der Schlussphase mit Deniz Akyol einen weiteren Akteur per Roter Karte. Hier droht nach einer handfesten Rauferei sogar ein längerfristiger Ausfall.

Nicht so Recht vom Fleck kommt der FC Overberge. Gegen die Alemannia Scharnhorst stand beim 2:2 wieder nur ein Punkt zu Buche. Mit zehn Zählern ist das Team von Daniel Frieg zwar immer noch das zurzeit beste Bergkamener Team, aber der Abstand zur Spitze ist mit sechs Punkten Rückstand zum Primus Werner SC schon recht groß. „Wenn man oben dabei sein will, muss man gegen Scharnhorst gewinnen“, hatte Frieg bereits vorher klargestellt. Zweimal geriet der FCO trotz deutlicher Dominanz in Rückstand, glich zumindest jeweils wieder aus. „Gleich dreimal wurden meine Spieler elfmeterreif gelegt, dreimal blieb der Pfiff aus“, haderte auch Frieg mit den Leistungen des Unparteiischen.

Wichtige Punkte für TuRa Bergkamen

Einen wichtigen Dreier landete hingegen der FC TuRa Bergkamen im Heimspiel gegen TuS Eving-Lindenhorst. „Eigentlich hätten wir noch ein wenig mehr für das Torverhältnis tun müssen“, fand Bergkamens Coach Andreas Bolst dennoch ein Haar in der Suppe. Mit Blick auf die kommenden Gegner nicht ganz ohne Hintergedanken, denn in Wethmar und gegen Langschede dürfte es deutlich schwerer werden. Nicht nur deswegen sieht Bolst die bisherigen acht Punkte auch nur als Momentaufnahme. „Der Vorsprung nach unten ist nicht wirklich groß. Zähler in den kommenden zwei Spielen wären richtige Bonuspunkte für uns. Darauf werden wir hinarbeiten“, so Bolst. - db

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