Overberge bleibt auf der Überholspur und freut sich auf das Spitzenspiel

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Umkämpft war des Derby zwischen dem FC Overberge – hier mit Matthias Göke (rechts) – und dem VfL Kamen.

Bergkamen - 13 Punkte, Tabellenplatz zwei und schon zwei Nachbarschaftsduelle gewonnen. Beim FC Overberge läuft es in der Staffel 8 der Bezirksliga derzeit komplett nach Plan. Für die Teams aus Bergkamen, Kaiserau und Kamen setzte es hingegen weitere Rückschläge.

Von Dirk Berkemeyer

Am Sonntag bekam die neu gewonnenen Stärke des FC Overberge der VfL Kamen zu spüren, der im Derby mit 1:0 bezwungen wurde. Die Kicker von der Hansastraße hatten dabei zwar mehr Mühe als erwartet, gerieten dennoch nicht aus der Ruhe und stachen im richtigen Moment im Stile einer Spitzenmannschaft zu.

FCO vor Gipfeltreffen beim Spitzenreiter

13 Punkte aus sechs Spielen bedeuten zurzeit Rang zwei der Tabelle. Zwar hat Spitzenreiter VfL Senden sechs Zähler mehr auf dem Konto, aber in der 15er Liga auch schon eine Partie mehr absolviert. Überdies kommt es am nächsten Sonntag zum Gipfeltreffen im Münsterland. „Natürlich sind wir mit dem Start zufrieden. Grund zur Euphorie gibt es aber noch lange nicht“, erklärt Overberges Coach Marc Woller.

Er hat seinem neuen Team innerhalb kürzester Zeit seine Spielphilosophie eingetrichtert, die Truppe hat diese anscheinend auch bereits verinnerlicht. Einziger Wermutstropfen bleibt da die Verletzung von Engin Duman. Der Angreifer musste am Sonntag bereits frühzeitig mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden, wann der Goalgetter wieder fit sein wird, ist derzeit noch unklar.

Beim sonntäglichen FCO-Gegner VfL Kamen scheint die Kreispokal-Euphorie nach nun zwei Derbypleiten in Serie gänzlich verflogen zu sein. Sechs Zähler stehen nach sieben Partien auf der Habenseite des Aufsteigers, in der Tabelle reicht das als Zehnter zurzeit für einen Rang im gesicherten Mittelfeld. „Wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen und wissen das alles einzuordnen“, ist sich Kamens Co-Trainer Dirk Franke der Situation durchaus bewusst. „Pantani“ war beim 0:1 in Overberge Chef an der Linie und vertrat dabei den urlaubenden Marko Barwig.

„Für uns geht es in der Saison ausnahmslos um den Klassenerhalt.“ Man sei auch beim FCO wieder gleichwertig gewesen, habe aber erneut Lehrgeld gezahlt. „ Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die nötigen Punkte holen werden“, so der Übungsleiter.

Weit weg von einer zufriedenstellenden Punktausbeute ist derzeit der FC TuRa Bergkamen.

Siegner-Elf wartet auf das Erfolgserlebnis

Nach sieben Spieltagen werden die Sorgenfalten auf dem Gesicht der Verantwortlichen am Nordberg immer tiefer. Noch konnte das Team von Sascha Siegner keinen einzigen Zähler verbuchen, logische Konsequenz ist der letzte Tabellenplatz in der Liga. Gegen den Werner SC waren wiederum die mangelnde Chancenverwertung und zwei Nachlässigkeiten im Deckungsverband ausschlaggebend für die 0:3-Niederlage. Hinzu kommen vor der nächsten „Mammut-Aufgabe“ gegen die Westfalia aus Wethmar nun auch noch Verletzungssorgen. Sowohl Abwehrspieler Timo Lippmann als auch Angreifer Murathan Köroglu mussten vorzeitig ausgewechselt werden. Beide zogen sich Blessuren am Sprunggelenk zu und drohen damit länger auszufallen.

Ohnehin schon auf der letzten Rille rollt der SuS Kaiserau. Seit Wochen hat Coach Alex Berger eine zweistellige Ausfallliste zu verzeichnen, auch beim letztlich deutlichen 0:3 gegen Tabellenführer Senden fehlten viele etatmäßige Stammkräfte. Trotzdem wird am SportCentrum nicht gejammert, zumal die Truppe sich gegen die Münsterländer über weite Strecken bestens präsentierte.

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