FCO: Höheres Strafgeld fördert Disziplin – Sorgen in Oberaden

Der FC Overberge - hier mit Eckelt - siegte zum Auftakt gegen den TuS Hannibal Dortmund.

BERGKAMEN -  Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die Fußballer aus dem südlichen Teil des Kreises Unna zum Auftakt der neuen Saison in der Bezirksliga 8.

Nicht gut gespielt, aber dennoch einen Dreier eingefahren hat der FC Overberge mit dem 4:2 gegen FC Hannibal. Gegen die Dortmunder Vorstädter genügte eine Durchschnittsleistung. „Man hat deutlich gesehen, dass wir noch arbeiten müssen“, meinte Trainer Daniel Frieg. Einen weiteren Erfolg gab es in disziplinarischer Hinsicht: Der FCO kassierte keine Gelbe Karte wegen Meckerns. Frieg: „Wir haben ab dieser Saison das Strafgeld dafür deutlich erhöht.“ Am Sonntag geht’s zum Werner SC.

Über den ersten Derbysieg freuten sich die Langscheder. Von einer glorreichen Wiedergutmachung für das 0:2 vom letzten Spieltag der Vorsaison wollte Holger Stemmann, Trainer des SVL, nach dem 3:0-Erfolg gegen den SuS Kaiserau nicht sprechen. Der Sieg sei schon ein wenig hoch ausgefallen, aber wichtige Punkte waren es dennoch: „Wir sind auch in der vergangenen Spielzeit gut aus den Startlöchern gekommen und haben dann einen regelrechten Lauf bekommen.“

Positiv zu notieren bleibt für Langschede. dass der Klub von der Ruhrbrücke in der Offensive neue Vollstrecker gefunden zu haben scheint. „Im letzten Jahr haben Leute wie Mirco Gohr, Nabil Afrass und Tim Richter getroffen. Gohr und Afrass sind weg, Richter wurde nach Trainingsrückstand nur eingewechselt“, betont Stemmann. Dafür sprangen der Doppeltorschütze Tobias Schorsch und „Türöffner“ Michael Weigelt in die Bresche.

Nichts Zählbares blieb für Kaiserau übrig, obwohl nicht nur Alex Berger das Team gar nicht so schlecht gesehen hatte. „Es war zunächst sehr ausgeglichen auf beiden Seiten, unsere jungen Leute haben toll dagegen gehalten“, meinte der Trainer. Am Ende habe die Cleverness gefehlt. Zudem musste Max Möller nach 80 Minuten mit einer Verletzung am Sprunggelenk vom Feld. Er droht für das kommende Heimspiel gegen die TSC Eintracht Dortmund auszufallen.

Die spielerische Stärke der Dortmunder bekam am Sonntag der FC TuRa Bergkamen zu spüren. Das Team von Andreas Bolst verkaufte sich beim torlosen Remis im Schatten des Signal Iduna Parks aber mehr als gut. „Den Punkt hat uns unser Keeper Sebastian Treppe gesichert, der in der ersten Halbzeit gleich mehrfach zum Fels in der Brandung wurde“, hatte Bolst seinen wichtigsten Mann schnell ausgemacht. Erst zwei taktische Wechsel brachten die Gäste besser ins Spiel. Schon vor der Partie hatte Bolst unfreiwillig eingreifen müssen, denn mit Matthias Paracz war sein etatmäßiger Linksverteidiger kurzfristig verletzt ausgefallen. Ob der Defensiv-Akteur am Sonntag im Heimspiel gegen Senden mitwirken kann, ist offen.

Schawohl fehlten acht Spieler

Erstmals vor heimischer Kulisse tritt am Wochenende auch der SuS Oberaden an, der in Ascheberg bei der 1:4-Niederlage ebenfalls mit personellen Sorgen zu kämpfen hatte. Gleich acht Spieler musste Bernd Schawohl ersetzen: „Das hat uns ein besseres Ergebnis gekostet.“ Dennoch sah der Oberadener Trainer gute Ansätze in seiner neu formierten Truppe. Mit der Leistung der ersten 45 Minuten erscheint das Team am Sonntag gegen Landesliga-Absteiger TuS Eving-Lindenhorst nicht chancenlos.

Kreisliga-Meister SpVg. Bönen zeigte als Neuling in der Parallelstaffel 7 zumindest kämpferisch eine tolle Leistung und wurde mit dem ersten Punktgewinn belohnt. Sah es nach 45 Minuten am Rehbusch bei einem 0:2-Rückstand düster aus, kamen die Gastgeber gegen den VfL Sassenberg zumindest noch zu einem 2:2. „Wir haben in der zweiten Halbzeit besser gespielt und noch mehr gekämpft. Zuvor haben wir zu viele leichte Fehler gemacht“, sagte Trainer Axel Maurischat. Beinahe hätte der Neuling sogar gewonnen, doch bei einem Tor von David Wündisch (73.) hatte der Schiedsrichter eine Abseitsstellung erkannt. - db

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