Oberaden und FC TuRa trotz Siege weiter in Abstiegsnot

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Jubel im Regen: FCO-Angreifer Lukas Manka (im Vordergrund) lässt sich von einigen Teamkollegen nach dem späten Ausgleich zum 2:2 beim Werner SC feiern. Zweimal lagen die Kicker von Trainer Daniel Frieg in Rückstand.

BERGKAMEN - Für SuS Oberaden und FC TuRa Bergkamen geht es trotz der Siege am vergangenen Wochenende weiter um den Klassenerhalt. Schuld daran ist auch die wieder erstarkte Alemannia aus Scharnhorst.

Waren die Dortmunder nach dem personellen Aderlass im Winter zunächst auf dem absteigenden Ast, holte die Truppe jüngst sieben Punkte aus den letzten drei Partien und ist nun wieder voll dabei im „Überlebenskampf“. Vier Spiele haben die Scharnhorster (33 Zähler) noch zu absolvieren, zwei Punkte beträgt der Rückstand zum „rettenden Ufer“. Gegen den SuS Kaiserau und beim VfL Kamen geht es dabei noch zweimal gegen direkte Konkurrenten.

Eminent wichtige drei Zähler holte der SuS Oberaden im Kreisduell gegen Langschede. Durch den knappen 1:0-Erfolg blieben die SuSler mit ebenfalls 35 Zählern als Zwölfter dran an den Kaiserauern. Zudem zeigte die Truppe von Bernd Schawohl gegen den vermeintlichen Favoriten eine couragierte Leistung. „Die Jungs haben die taktischen Vorgaben perfekt umgesetzt und den Gast nicht zur Entfaltung kommen lassen“, freute sich der Coach.

Dennoch darf sich der SuS seiner Sache noch längst nicht sicher sein, zumal Oberaden im weiteren Verlauf nur noch dreimal ran kann. Nach einem spielfreien kommenden Wochenende geht es zum Knaller-Derby beim FC TuRa, anschließend kommt der Werner SC. Zum Schluss müssen die Grün-Weißen beim Absteiger Königsborner SV antreten.

Im „Klub der 35er“ ist auch der FC TuRa Bergkamen. Rechtzeitig zum „Finale furioso“ zeigte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Bolst aber mal wieder von ihrer besten Seite. Gegen Eintracht Dortmund tüteten die Rot-Weißen beim 1:0 den erste „Dreier“ der Rückrunde und den ersten Sieg des Jahres 2014 ein. „Ein absolut wichtiges Erfolgserlebnis, denn ohne den Erfolg stünden wir jetzt auf einem Abstiegsrang“, weiß auch Bolst den Sieg des Tabellen-14. richtig einzuschätzen. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Toptorjäger Engin Duman, der mit einer Knieprellung in der entscheidenden Saisonphase auszufallen droht. „Natürlich ist Engin ein sehr wichtiger Mann, aber wenn er nicht kann, dann müssen und werden wir das auch anders auffangen“, bleibt Bolst optimistisch.

Das Restprogramm der TuRaner ist indes nicht von Pappe. Dreimal dürfen die Kicker vom Nordberg nur noch ran, am kommenden Sonntag steht die hohe Auswärtshürde SV Langschede auf dem Plan. Danach geht es zuhause im Derby gegen Oberaden vielleicht schon um Alles oder Nichts. Der Saisonkehraus ist auswärts beim Werner SC.

Lediglich noch um die „goldene Ananas“ geht es für den FC Overberge. Beim Werner SC bewies die Truppe nach zweimaligem Rückstand aber zumindest noch Moral und kam durch Lukas Manka in Unterzahl in der Nachspielzeit zum Ausgleich. „Ein positiver Fakt, obwohl es dazu eigentlich gar nicht hätte kommen müssen. Wir waren schon früh am Drücker und hätten relativ zeitig bei großen Chancen zu unseren Toren kommen können. So ist es halt“, meinte FCO-Trainer Daniel Frieg. - db

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