Abstiegskampf verschärft sich für Oberaden und auch TuRa

Zu wenig Durchschlagskraft zeigt Oberadener Offensive – hier mit Mario Lindner in Ascheberg. - Foto: Zöllner

BERGKAMEN -  Der SuS Kaiserau war der große Gewinner des 21. Spieltags in der Bezirksliga 8. Durch den klaren 5:0-Sieg gegen den Königsborner SV setzte sich die Truppe im Abstiegskampf von einem direkten Kontrahenten ab und zog gleichzeitig noch andere Teams mit hinein. Brenzlig wird es nun auch für TuRa Bergkamen, hingegen ist der SuS Oberaden schon auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

Der Abstiegskampf ist am vergangenen Wochenende wieder deutlich spannender geworden. Hauptgrund dafür war der 5:0-Erfolg des SuS Kaiserau gegen den Königsborner SV. Die „Schwarz-Gelben“ sprangen mit nunmehr 24 Zählern auf den zwölften Tabellenrang. „Wir haben damit einige Mannschaften in den Abstiegskampf herein gezogen, die noch vor Wochen damit bestimmt nicht gerechnet haben“, freute sich Kaiseraus Coach Alex Berger.

Nur einen Zähler von einem Nicht-Abstiegsplatz entfernt ist der SuS Oberaden. Der erste Auftritt unter Neu-Trainer Bernd Schawohl ging zwar beim 0:2 in Ascheberg daneben, dennoch sah der Übungsleiter viele positive Ansätze. „Die neue Viererkette hat schon ganz ordentlich funktioniert. Wir waren über weite Strecken sogar gleichwertig. Vorne fehlte uns aber die Durchschlagskraft.“

Personell wird es beim SuS ohnehin noch enger werden, denn nach ihren Roten Karten werden Cagatay Kaya und Jonas Hülsmann vorerst ausfallen. Kreativspieler Benny Weihrich wird noch nicht ins Team zurückkehren und zudem werden am Sonntag die verhinderten Triller und Yilmaz fehlen.

Durchatmen beim FC Overberge

Keine guten Vorzeichen vor der Partie gegen den Spitzenreiter aus Husen-Kurl am kommenden Sonntag. Der neue Coach wird mit Hilfe von Reserve-, Altherren und Juniorenspielern eine Elf puzzeln müssen. Ob sein Bruder Dirk Schawohl – Stürmer der Altherren – am Sonntag im Kader steht? Zumindest war er am Sonntag Spielbeobachter in Ascheberg, genau wie die beiden Ehemaligen Bastian Gronert und Keeper Jens Lassak, die sich die Niederlage in Ascheberg gemeinsam mit Ex-Coach Frank Lewandowski anssahen.

„Mir war klar, dass das eine wahnsinnig schwierige Aufgabe wird“, sagte Schawohl nach dem Debüt in Ascheberg. Dabei wurde die große Schwäche sichtbar: Die Offensive hat wenig Durchschlagskraft – mit 26 Toren in 20 Partien stellt Oberaden den zweitschwächsten Angriff der Liga.

Endlich mal wieder auf der Sonnenseite stand der FC Overberge. Beim Gastspiel in Nordkirchen war es vor allem eine starke erste Halbzeit, die letztlich den 3:1-Erfolg sicherte. „Da haben wir wohl die beste Halbzeit der Saison abgeliefert. Das war stark“, umschrieb Trainer Daniel Frieg die Lage.

Nach der Pause schwächte sich der FCO per Ampelkarte für Christian Tobio Lemos dann aber wieder selbst undbrachte zugleich Sorgenfalten auf die Stirn des Trainers. „Unsere personelle Lage ist nicht wirklich prickelnd. Nun fehlt am kommenden Sonntag gegen Lüdinghausen ein weiterer Akteur.“

Und das vor einer Partie, die für den FCO nicht ganz unwichtig ist. Mit 30 Punkten liegt der Aufsteiger zurzeit zwar noch im gesicherten Mittelfeld, sollte die Konkurrenz aber anfangen zu punkten, könnte es auch für Overberge nochmal eng werden.

Westfalia Wethmar revanchierte sich am Sonntag für die knappe Hinspielniederlage gegen TuRa Bergkamen und siegte ohne groß zu glänzen mit 3:0. Für die Rot-Weißen war es die dritte Niederlage in diesem Jahr. Ordentlich knapp wird es deshalb auch nochmal für TuRa Bergkamen. Bei der Westfalia aus Wethmar setzte es für das Team von Andreas Bolst am Wochenende die dritte Niederlage in Serie. In der Tabelle setzten die Bergkamener ihren Sinkflug damit weiter fort.

28 Punkte stehen auf Rang zehn zu Buche; die gefährdete Zone rückt damit immer näher. Durch den Kaiserauer Sieg liegt der SuS nur noch vier Zähler hinter TuRa, Senden als derzeitiger 14. ist weitere zwei Punkte dahinter. Es wird also langsam Zeit, den Bock umzustoßen, am besten schon am Sonntag im Duell gegen Ascheberg. - db

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