Ein bitterer Spieltag für die Bergkamener Teams

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TuRa-Neuzugang Ufuk Türkkan (rechts) erzielte das erste Saisontor für sein Team zur Führung gegen Senden. Es sollte aber nicht für einen Sieg reichen.

BERGKAMEN - Alle drei Bergkamener Bezirksligisten mussten teilweise recht deutliche Niederlagen hinnehmen. Und so hatte sich nicht nur Trainer Bernd Schawohl vom SuS Oberaden die Heimpremiere der neuen Saison ganz anders vorgestellt.

Gegen den neu formierten Landesliga-Absteiger aus Eving-Lindenhorst wollte das ebenfalls personell gänzlich neu bestückte Team des Gastgebers den ersten Dreier der Saison einfahren.

Mut machte schon im Vorfeld, dass mit Baran Günes und Yasin Yilmaz gleich zwei der Leistungsträger aus der abgelaufenen Rückrunde ins Team zurückgekehrt waren. Beide sorgten auch zu Beginn der Partie für viel Dampf und Wirbel. Gleich fünf Hochkaräter arbeitete sich der SuS im ersten Spielabschnitt heraus, keiner davon landete jedoch im gegnerischen Kasten.

Aus dem Nichts schlug dann der Gast zu, Yilmaz badete diesen Rückschlag aber schon kurz nach der Pause wieder aus. Dennoch waren die Grün-Weißen fortan nicht mehr so überlegen und kassierten durch einen Doppelschlag die Niederlage. „Hier hätten wir mehr holen müssen“, bilanzierte Schawohl: „Nun sind wir schon wieder mit dem Rücken zur Wand und haben zudem die ganz dicken Brocken vor der Brust.“ In Anbetracht der Tatsache, dass das Schlusslicht nun am Sonntag beim Spitzenreiter Wethmar (Anstoß: 18 Uhr), gegen Langschede und in Kaiserau ran muss, hat er sicher nicht ganz Unrecht, zumal bisher noch kein Zähler auf der Habenseite steht.

TuRa Bergkamen noch lange nicht in der Spur

Trotz einiger guter Ansätze noch lange nicht in der Spur ist auch der FC TuRa Bergkamen. Im ersten Heimspiel der Saison setzte es für die Truppe von Andreas Bolst mit 1:4 gegen Senden eine mächtige Packung. Ob die Höhe der Niederlage letztlich gerechtfertigt war, ist fraglich. Faktisch standen die TuRaner aber am Ende mit leeren Händen da.

Und dafür hatte Bolst ganz schnell eine Erklärung parat. Die Abwehr der Rot-Weißen präsentierte sich vor allem im zweiten Spielabschnitt in desolater Verfassung. Als Paradebeispiel darf hier das zweite Tor herhalten, wo ein 60-Meter-Freistoß aus der Sendener Hälfte direkt vor das Tor der Bergkamener segelte und von Patrick Froning ohne Gegenwehr aufgenommen und versenkt wurde. Mit lediglich einem Zähler rangiert TuRa nun ebenfalls bereits wieder auf einem Abstiegsrang. Alles andere als gute Voraussetzungen für das nun anstehende Derby beim FC Overberge, das am Sonntag erst um 18 Uhr angepfiffen wird.

Auch SuS Kaiserau in Bedrängnis

Noch ohne Punkt und ebenfalls schon in Bedrängnis ist der punktlose SuS Kaiserau nach der 1:2-Heimniederlage gegen die TSC Eintracht Dortmund. Dabei zeigte sich die Mannschaft von Alex Berger erneut von ihrer guten Seite und hielt gut mit. „Wir wollen jetzt nicht schwarzmalen, aber dennoch sind wir nach zwei Niederlagen schon wieder unter Druck“, erklärte Berger.

Viel zu tun für Frieg beim FC Overberge

Mächtig viel zu tun gibt es unter der Woche sicher auch für Daniel Frieg und seinen FC Overberge. Was die Truppe am Sonntag beim 0:4 in Werne ablieferte, war zum Haare raufen. „Es fehlte so ziemlich alles, was es braucht, um erfolgreich Fußball zu spielen“, brachte es der Coach treffend auf den Punkt: „Werne war uns immer mindestens zwei Schritte voraus.“ Zu allem Überfluss kassierte Norbert Kaczmarek wegen Meckerns den Ampelkarton und fällt damit für das Lokalduell gegen TuRa aus.

SV Langschede neben der Spur

Ein wenig neben der Spur war auch der SV Langschede beim Gastspiel in Dorstfeld. Schon im Vorfeld war den Kickern von der Ruhrbrücke klar, dass es beim selbsternannten Aufstiegsfavoriten nicht leicht werden würde, der Spielverlauf spiegelte genau dies wider. - db

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