Neun Monate Sperre für Oberadens Deniz Akyol

OBERADEN -  Deniz Akyol vom Fußball-Bezirksligisten SuS Oberaden wurde nach den Vorfällen beim Heimspiel am 21. September gegen den SC Dorstfeld (3:5) für neun Monate gesperrt.

Die Bezirksspruchkammer bestrafte damit eine Tätlichkeit des Oberadeners nach Spielschluss. Der Dorstfelder Durmus Aydin, der die Aueinandersetzung angezettelt hatte, kam mit drei Monaten davon.

Der Dorstfelder Spieler war an Akyol vorbeigelaufen und hatte diesem einen Schlag gegen den Hals versetzt. Der Oberadener ging als Folge dessen auf seinen Kontrahenten los und traf ihn mit einem Kung Fu-Sprung vor den Kopf und vor die Brust.

Aydins Schlag gegen Akyol hatte der Unparteiische Cedric Kras nicht gesehen, wohl aber ein Schiedsrichter-Beobachter.

Am Ende blieb die Spruchkammer bei ihren Sperren unterhalb der eigentlichen Mindestdauer von 15 Monaten für Akyol und von einem halben Jahr für Aydin. Begründung: Beide Spieler waren bisher noch nicht auffällig. Der SuS Oberaden hat zehn Tage Zeit, gegen das Urteil einen Einspruch einzulegen, doch die Tendenz gehe, so Vorsitzender Heinz Wenzel, eher dahin, dies nicht zu tun. „Ich denke, die Strafen werden dadurch nicht geringer“, sagt er.

Andreas Triller, der gegen Dorstfeld mit Gelb-Rot vom Feld gestellt wurde, erhält eine zweiwöchige Sperre obendrauf. Er soll den Unparteiischen einen „Hund“ genannt haben. - gu

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