Oberaden geht wieder leer aus: 0:2 gegen Ascheberg

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Der SuS Oberaden (weiße Trikots) verlor gegen den TuS Ascheberg hier mit Kapitän Sebastian Drees.

BERGKAMEN -  Am Ende war Aschebergs Trainer Holger Möllers mehr als froh über die drei Punkte. Seine Mannschaft zeigte eine eher durchwachsene Leistung am Samstag in dem vorgezogenen Bezirksliga-Spiel beim Schlusslicht aus Oberaden, siegte am Ende aber mit 2:0 (0:0).

Besonders in der ersten Halbzeit taten sich die Ascheberger trotz klarer Überlegenheit schwer, sich klare Torchance zu erspielen. Oberaden beschränkte sich hingegen im letzten Spiel unter dem Interims-Trainer Heiner Liebezeit und Fauto Nuzzo über die gesamten 90 Minuten auf die Verteidigung. Lediglich zwei harmlose Abschlüsse waren zu verbuchen für die Gastgeber.

Von Spielbeginn an übernahm der Favorit aus Ascheberg das Geschehen. Der SuS griff die Gäste erst spät an und überließ ihnen viel Raum, womit sie zunächst nicht viel anfangen wussten. Viele unnötige Pässe oder Ballverluste prägten das Spiel der Ascheberger. Wenn es mal gefährlich wurde, dann mit Diagonalpässen in den freien Raum. Mittelfeldmotor Oscar David Cabrera schickte Hendrik Heubrock lang auf der linken Seite seine Flanke landete bei Dimita Winkenstern, der knapp das Tor verfehlte. In der 20. Minute fiel fast die Führung für die Gäste. Nach einer Ecke bekamen die Oberadener den Ball nicht weit genug geklärt, sodass er am Strafraum vor die Füße von Hendrik Heubrock fiel. Dieser zog direkt ab, doch sein strammer Schuss wurde von Sascha Liebezeit vor der Linie geklärt.

Ascheberg drückte Oberaden immer tiefer in die eigene Hälfte, ein Tor wollte jedoch nicht gelingen. Bei einem Schuss von Jorge Rodriguez stand der rechte Pfosten im Weg. Bis zur Pause befreiten sich die Gastgeber ein wenig aus der Umklammerung, jedoch wurde der Spielfluss jetzt immer wieder durch kleine unnötige Fouls gestoppt.

Im zweiten Durchgang änderte sich nichts am Spiel. Oberaden wartete weiter auf Konterchancen. In der 53. Minute drangen die Gastgebererstmals in den Ascheberger Strafraum vor und den Schuss von Ibrahim Saado bekam Tobias Kofoth erst im zweiten Versuch zu packen.

Der erste Ascheberger Angriff in der zweiten Hälfte brachte sofort die Führung. Niklas Bultmann bediente Jorge Rodriguez, der aus kurzer Distanz traf (59.).

Während die Erleichterung auf Ascheberger Seite spürbar war, war der Plan der SuS Oberaden über den Haufen geworfen. Um jetzt noch etwas Zählbares zu holen, musste man mehr für die Offensive tun. – doch das gelang kaum. Ascheberg dominierte weiter und hatte einige Abschlüsse. Erst in der Nachspielzeit traf der eingewechselte Dustin Hölscher per Kopf nach einer Ecke von Dimita Winkenstein. Oberaden beendete das Jahr mit der 14. Niederlage im 16. Spiel, während Ascheberg nun 22 Zähler hat und am nächsten Samstag im Nachholspiel gegen den SC Dorstfeld noch nachlegen kann. „Wir sind heute mit fünf Leuten von der zweiten Mannschaft angetreten und haben uns achtbar aus der Affäre gezogen. Die Niederlage geht aber absolut in Ordnung“, erklärte Heiner Liebezeit nach seinem letzten Spiel als Interimstrainer.

TuS-Coach Holger Möllers hingegen war nicht so ganz zufrieden mit seinem Team: „Wir haben zwar die Geduld bewahrt, jedoch sehr durchwachsen gespielt. Wir waren oft einfach zu unkonzentriert, aber am Ende können wir aber uns über die drei Punkte freuen“, sagte Möllers.

SuS: Senga – Schulz, Petermeli, Holtze (89. Knepper), Steinhofer, Liebezeit, Saado, Solak (72. Vorspohl), Kaz, Leismann, Siedlarek

TuS: Kofoth – Vester, Höhne, Drees, Kahlkopf, Bultmann (90. Tombrock), Rodriguez, Sandhowe (46. Füchtling), Cabrera, Winkenstern, Heubrock (74. Hölscher)

Tore: 0:1 (59.) Rodriguez, 0:2 (90.) Hölscher - sep

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