SuS Oberaden: Runderneuert zum Klassenerhalt

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Trainingsauftakt beim SuS Oberaden

OBERADEN -  Fast alles neu beim Trainingsauftakt des Bezirksligisten SuS Oberaden: Die Mannschaft von Trainer Bernd Schawohl erhält ein völlig anderes Gesicht.

„Wir haben 15 neue Spieler, viele haben uns verlassen. Wir wissen: Es wird eine wahnsinnig schwere Saison für uns. Nur der Klassenerhalt zählt“, dämpft er aber die Erwartungen am Römerberg. Als Top-Favoriten nennt er Nordkirchen, Langschede und Wethmar.

Mit dem zuletzt genannten Verein herrscht aktuell „Eiszeit“, selbst ein vereinbartes Testspiel wurde von der Westfalia abgesagt. Der Grund: Der SuS hatte sich um zwei A-Junioren bemüht. „Das war von unserer Seite alles korrekt. Wir haben gewartet, bis die Aufstiegsrunde vorbei war“, verteidigt sich Bernd Schawohl. Er will weiter das Gespräch mit dem Vorstand der Lüner suchen, um die Wunschspieler auf Leihbasis ins Römerbergstadion zu lotsen. „Das wäre für beide Seiten das Beste“, sagt Schawohl mit Blick auf den prall gefüllten Kader der Westfalia.

„Wir wollen über mannschaftliche Geschlossenheit und die Fitness Erfolge feiern“, sagt der SuS-Coach. Er rechnet mit einer gewissen Anlaufzeit, bis sich Spieler und Trainer aneinander gewöhnt hätten. Dazu beitragen soll am kommenden Wochenende das dreitägige Trainingslager in der Sportschule Hennef. „Da werden wir die Jungs auch taktisch schulen“, erklärt Schawohl.

Die rechte Hand des Trainers auf dem Platz soll der mit 31 Jahren erfahrene Michael Steinhofer sein, der auch als Co-Trainer fungiert. Mit ihm hat Schawohl schon Aufstiege beim FC TuRa und VfB Lünen gefeiert.

Viel Erfahrung bringt auch Cengiz Kaz (Fröndenberg/Hohenheide) mit. Zwar ist er bis Mitte September gesperrt, doch der SuS hat ein „Gnadengesuch“ beim Kreisvorsitzenden eingereicht.

Mit Daniel Rafalski (TIU Rünthe) und Kai Senga (Brackel 06) stehen Bernd Schawohl zwei starke Schlussmänner zur Verfügung. Im Angriff vertraut er Baran Günes, der den SuS in der vergangenen Spielzeit zum Klassenerhalt geschossen hat. „Da haben wir schon eine Achse. Und auch die Jungs aus der zweiten Mannschaft haben Potenzial. Bei mir werden sie ihre Chance erhalten“, sagt Schawohl, und: „Wir wollen die Truppe in den nächsten Jahren punktuell verstärken und hier etwas aufbauen.“

Die Freigabe für die Spieler, die zum VfL Kamen gewechselt sind, steht noch aus. „Die Statuten sehen Ablösepflichten vor. Der VfL muss auf uns zukommen und reagieren“, sagt der sportliche Leiter, Guido Tönnes.

Insgesamt zwölf Testspiele sind geplant, folgende Termine bereits fix: Sonntag, 13. Juli, 16 Uhr: TuS Körne (H); Freitag, 18. Juli, 19 Uhr: SuS Rünthe (H); Sonntag, 20. Juli, 15 Uhr: SG Holzwickede (A); Sonntag, 27. Juli, 15 Uhr: FC Roj (H); Samstag, 2. August, 14 Uhr: Turnier Niederaden; Dienstag, 5. August, 19.30 Uhr: GS Cappenberg (H); Donnerstag, 7. August, 19.30 Uhr: SG Selm (H); Dienstag, 12. August, 19 Uhr: Westfalia Wickede (H). - awa

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