Letzte Chance für FC TuRa, FCO gegen Hannibal

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Erkan Gökce und Kurt Gumprich vom FC TuRa Bergkamen bangen um die allerletzte Chance.

Bergkamen - Im Duell gegen den Tabellendreizehnten der Bezirksliga (8), VfB Lünen, hat der FC TuRa wohl die allerletzte Chance den Traum vom Klassenerhalt weiter leben zu lassen. Der FC Overberge ist hingegen am anderen Ende der Tabelle als Zweiter gegen den Fünften Hannibal gefordert.

Bezirksliga 8: FC TuRa Bergkamen – VfB Lünen. Für das Schlusslicht aus Bergkamen ist das Duell mit dem VfB Lünen die letzte Chance, eventuell noch einmal in den Kampf um den Klassenerhalt einzugreifen. Denn der Rückstand auf das rettende Ufer eben mit dem VfB Lünen (16 Punkte) beträgt neun Punkte.

Und gerade vor diesem Hintergrund war die 3:4-Niederlage aus der Vorwoche beim FC Nordkirchen nach einer 3:1-Führung bis zur 85. Minute besonders bitter.

„Wir müssen gewinnen. Dafür müssen wir alles reinhauen, was wir haben“, sagt TuRa-Trainer Kurt Gumprich. „Mal sehen, ob unser Sturm mit Yasin Gider und Malik Celiktas die Lüner Abwehr beschäftigen kann“, hofft der Coach.

Allerdings weiß er auch um die Stärke des Aufsteigers nach der Winterpause: „Sie sind gut aus den Puschen gekommen.“

Personelle Lage: Tolga Köroglu droht vermutlich auszufallen, Daniel Berndt ist privat verhindert, dazu kommt der Langzeit-Verletzte Willi Schlej. Der ebenfalls leicht angeschlagene Verteidiger Burak Maden sollte spielen können.

Ergebnisse: TuRa siegte in diesem Jahr 2:1 gegen Dorstfeld und verlor 3:4 gegen Nordkirchen. Der VfB Lünen siegte gegen Kamen (2:1), verlor 2:3 gegen Spitzenreiter Senden und schlug zuletzt Dorstfeld mit 4:1.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Nordbergstadion

TuS Hannibal – FC Overberge. Ein Spiel auf Augenhöhe erwartet FCO-Trainer Marc Woller am Sonntagmittag im Duell beim Tabellenfünften.

Der Tabellenzweite reist mit der Empfehlung von sechs Meisterschaftssiegen in Serie an, wobei das jüngste 1:0 gegen TSC Eintracht Dortmund höchst schmeichelhaft war. Allerdings trat Overberge da auch extrem ersatzgeschwächt an. „Wir wollen unsere Linie beibehalten und von Spiel zu Spiel schauen. Natürlich wollen wir dort etwas holen“, sagt Woller.

Er hat aber vom Gegner eine hohe Meinung, der in der Hinrunde noch von Wollers „Co“ Amel Mesic trainiert wurde. „Sie haben schon gute Jungs in ihren Reihen. Im Hinspiel waren eine Halbzeit richtig gut. Wir haben aber zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, erinnert sich Woller an den 5:0-Erfolg.

Personelle Lage: Die Stürmer Lukas Manka und Engin Duman haben ihre Sperre abgesessen und auch Jörg Plattfaut ist wieder dabei.

Anstoß: Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasen Lortzingstr.

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