SVH testet beim 7:4-Spektakel die Dreierkette

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Robin Ploczickis Schuss wird hier abgeblockt.

HERBERN -  Zumindest ergebnistechnisch tasteten sich der SV Herbern und der TuS Germinia Lohauserholz an das eine oder andere Bundesliga-Spiel heran: Mit 7:4 (2:1) gewann der gastgebende Landesligist gegen die Hammer Vorstädter auch sein drittes Testspiel in der laufenden Vorbereitung.

„Irgendwie lagen am Samstag Tore in der Luft. Aber es wurde von beiden Seiten sehr offensiv gespielt, mit vielen Fehlern in der Defensive“, meinte SVH-Trainer Christian Bentrup.

Weil Sebastian Schütte über Oberschenkelprobleme klagte, Tim Bröer wichtige Studienvorbereitungen traf und der SVH immer noch einige Verletzte hat, stand Bentrup ein relativ kleiner Kader zur Verfügung. Dennoch ging es in dem Spiel um mehr als nur eine Laufeinheit mit Ball.

Bentrup testete in der ersten Halbzeit eine Dreier-Abwehrkette (Christ, Venneker, Dubicki) mit Fünfer-Mittelfeld davor (Richter und Kaminski auf der Doppel-Sechs, Ploczicki und Sabe als Außenspieler sowie Trapp zentral) und mit einer Doppelspitze (Runde und Lünemann).

Das funktionierte gegen den Bezirksligisten vor allem in der Defensive ganz gut. Bentrup: „Bis auf das Gegentor kurz vor der Pause haben wir eigentlich nichts zugelassen.“ So ging der SVH durch Treffer von Mondrian Runde (7.) und Julian Trapp (30.) bei dem Gegentor von Timo Hilse (43.) mit einer knappen Führung in die Pause.

Als Modell für die Zukunftscheint es aber weniger geeignet, denn: „Wir haben da eher Spieler für andere Systeme zur Verfügung“, sagt Bentrup. Nach dem Seitenwechsel baute er wieder auf das bewährte 4-4-2 um, und auch damit hielt Herbern zunächst hinten alles dicht und baute durch Tore von Trapp und Dennis Kaminski die Führung auf 4:1 aus.

Mit Fortdauer der Partie machte sich beim SVH durchaus Kräfteverschleiß bemerkbar. Schließlich war’s nach dem 2:1 am Donnerstag gegen Gievenbecks U23 und einem Training am Freitag die dritte Einheit binnen nicht einmal 48 Stunden. Trotzdem trafen Betke, Hunnewinkel und Lünemann und hielten Lohauserholz auf Distanz.

Wegen der Karnevalstage haben die Herberner nun erst am Mittwoch die nächste Einheit – dann aber bis Freitag wieder drei „am Stück“. Am kommenden Sonntag steht der vierte Test auf dem Programm. Gastgeber wird der der SC Husen-Kurl sein, das Schlusslicht der Landesliga 3.

SV Herbern: Freitag – Dubicki, Venneker (66. Hunnewinkel), Christ, Sabe (60. Betke), Kaminski, Ploczicki, Runde (46. Hölscher), Lünemann, Richter, Trapp

Tore: 1:0 (7.) Runde, 2:0 (30. ) Trapp, 2:1 (43.) Hilse, 3:1 (56.) Trapp, 4:1 (60.) Kaminski, 4:2 (62.) Hennig, 5:2 (73.) Betke, 6:2 (81.) Hunnewinkel, 6:3 (84.) Hilse, 7:3 (85.) Lünemann, 7:4 (88.) Grote - gu

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