Werner SC: Öztürk will die richtige Einstellung

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Wie im Derby gegen Oberaden erwartet Trainer Kurtulus Öztürk auch gegen Overberge wieder die richtige Einstellung von seinem Team. Hier treffen Chris Thannheiser (links) und Andreas Triller aufeinander.

WERNE -  Schwerbrock als offensiver Sechser? Simon dieses Mal vor, Jücker dafür in der Innenverteidigung? Thannheiser neben Durkalic zweite Spitze – WSC-Trainer Kurtulus Öztürk macht sich wie immer seine Gedanken. Aber eine Sache ist ihm vor dem Heimspiel gegen den FC Overberge viel wichtiger.

„Wichtiger als die Aufstellung ist die Einstellung.“ Und die stimmte in den letzten Spielen überhaupt nicht. „Wir müssen lernen, wieder füreinander zu rennen. Jeder muss sich in den Dienst der Mannschaft stellen“, fordert Öztürk nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen und dem daraus resultierenden Aus im Kampf um die Meisterschaft.

Beim jüngsten 0:4-Debakel in Scharnhorst und zuvor beim 2:4 daheim gegen Senden war die WSC-Elf nur noch ein Schatten ihrer selbst. Vier Wochen dauerte es lediglich, um aus einer bis dahin überragenden Saison ein Muster ohne Wert zu machen. „Was wir jetzt brauchen, das sind auf gut deutsch: Eier“, bemüht Öztürk ein Zitat von Torwart-Titan Oliver Kahn.

Auf der Gegenseite ist die Stimmung prächtig: „Wir haben jetzt fünf Spiele in Folge nicht verloren, sind gut drauf und spielen guten Fußball“, sagt Trainer Daniel Frieg. Dabei verlieren die Overberger ihre zweite Mannschaft nicht aus den Augen, denn die kann noch aufsteigen. So sollen am Sonntag möglichst ein paar Spieler nach unten rücken – dies trotz der Ausfälle von diversen Stammkräften wie Osmanski, Morch, Gümüser oder Berndt. Dennoch rechnet sich Frieg etwas aus: „Wir haben den WSC und Platz fünf im Visier. Das Hinspiel (0:2, d. Red.) war eine Katastrophe, das wollen wir ausbügeln“, sagt der FCO-Trainer.

Beim Werner SC wird Sebastian Vorwick für Thomas Gebhardt ins Tor gehen – eine Belohnung für die Nummer zwei. „Sebastian hat sich nach seinem Kreuzbandriss toll herangekämpft. Wir haben ausgemacht, dass sie sich bis zum Saisonende abwechseln“, sagt Öztürk. Fehlen wird weiterhin Innenverteidiger Leon Heese wegen einer Rotsperre, fraglich ist der Einsatz von Necati Bacak (Bänderdehnung). Janis Leenders bestreitet sein letztes Saisonspiel. Er geht beruflich nach Karlsruhe. - gu

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