Öztürk erwartet intensives Derby gegen Ascheberg

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Voller Körpereinsatz ist zwischen Ascheberg und dem WSC zu erwarten.

WERNE - Während bereits am Samstag Spitzenreiter Westfalia Wethmar beim ungeschlagenen Dritten, VfL Kemminghausen, zum Top-Duell der Bezirksliga 8 antreten muss, steht auch dem Zweiten, Werner SC, am Sonntag eine schwere Auswärtsaufgabe bevor. Das Team von Kurtulus Öztürk muss im Kreisderby beim TuS Ascheberg antreten.

Die Situation: Der WSC will erster Verfolger von Tabellenführer Westfalia Wethmar bleiben, die Gastgeber liegen im sicheren Mittelfeld auf Rang acht – 14 Punkte hinter Kemminghausen (3.), 16 Zähler vor Scharnhorst auf dem ersten Abstiegsplatz. Motiviationsprobleme haben die Gastgeber dadurch nicht: „Sie werden giftig sein und versuchen, uns ein Bein zu stellen“, sagt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk. Er erwartet deshalb ein ganz enges Match, „stets hart und intensiv, aber immer fair.“

So ein Spiel wie vor fast genau zwei Jahren zum Beispiel. Da siegte der WSC bei Öztürks Premiere als Nachfolger von Andreas Zinke mit 2:1 durch ein Tor von Schwerbrock in der neunten Minute der Nachspielzeit. Und das in Unterzahl, nachdem Simon Rot gesehen hatte (90.+1).

Die Ascheberger sind bekannt für ihre Heimstärke, haben an der Nordkirchener Straße in dieser Saison nur gegen den TuS Hannibal verloren (0:3). Der WSC steht für Auswärtsstärke und verlor in der Fremde bisher nur ein Spiel – im Höschpark beim TuS Hannibal mit 2:3.

„Wir müssen versuchen, unsere Fehler zu minimieren. Im Hinspiel haben wir in der ersten Halbzeit zwei Böcke geschossen. Die drei Mannschaften von oben bestrafen Fehler sofort“, sagt Holger Möllers, der den WSC im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen noch stärker sieht.

Personelle Lage: Beim WSC wird Michael Rockel nach überstandenem Rippenbruch wieder für Sebastian Vorwick zwischen die Pfosten gehen. Joel Simon kehrt nach seiner Gelbsperre zurück und wird wohl auf der Sechs in die Startelf rücken. „Da waren wir letzte Woche schon ziemlich klein besetzt“, setzt Öztürk auf den groß gewachsenen Simon. Auch Necati Bacak steht wieder bereit, hat in Jussef Saado und Daniel Durkalic aber starke Konkurrenz.

Beim TuS ist Dominik Höhne angeschlagen, Dimitri Winkenstern kehrt ins Aufgebot zurück. Fehlen wird Patrick Schröer.

Ergebnisse: Im Hinspiel siegte der WSC glücklich mit 3:1. Öztürks Team ist in der Rückrunde ungeschlagen, siegte zuletzt 3:0 in Overberge und 6:0 gegen Scharnhorst. Ascheberg revanchierte sich jüngst mit einem 2:1-Erfolg beim TuS Hannibal für die Hinspielniederlage.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Nordkirchener Straße - gu

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