Kurt Gumprich trifft mit FC TuRa auf Ex-Verein WSC

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Eine Szene aus dem Hinspiel, in der Erkan Baslarli debn Ball vor seinem TuRa-Gegenspieler abschirmt.

Zum ersten Wiedersehen mit seinem Ex-Verein in einem Pflichtspiel kommt es am Sonntag für Kurt Gumprich. Beim Werner SC trainierte er bis zum Dezember vergangenen Jahres die Reserve, um dann das Bezirksliga-Schlusslicht FC TuRa Bergkamen zu übernehmen.

 „Der Kontakt zu den Spielern der ‘Zweiten’ ist noch immer sehr gut“, sagt der 60-Jährige, der sich auf das Duell mit dem Sport Club freut. Sein Verhältnis zum Trainerkollegen Kurtulus Öztürk war pragmatisch: „Wir haben zusammen gearbeitet und gut ist. Jetzt sind wir Konkurrenten und das ist auch gut.“

Zwar hat Gumprich, der beim FC TuRa seine letzte Trainerstation angetreten ist, den FC TuRa nach der Winterpause wiederbelebt. Trotz der sechs Punkte aus den ersten vier Spielen ist der Abstieg aber mit größter Wahrscheinlichkeit nicht zu verhindern. Die TuRaner wollen sich aber mit Anstand aus der Bezirksliga verabschieden – und das gelang zuletzt. So sorgten die Rot-Weißen beim jüngsten 2:0-Auswärtssieg vor der Osterpause in Ascheberg dafür, dass der TuS in höchste Abstiegsgefahr stürzte. Und der größere Respekt, mit dem die Gegner nun den TuRanern begegnen, ist der Lohn für die Arbeit. Zwar geht es um nichts mehr, aber dennoch wollen sich die TuRaner nicht hängen lassen.

Genau diese Probleme mit der Einstellung hatte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk zuletzt zu beklagen. Wurde erst der Spitzenreiter Senden mit 2:1 auf dessen Platz geschlagen, folgte danach der uninspirierte Auftritt bei der 0:3-Heimniederlage gegen den Abstiegskandidaten SC Dorstfeld. „Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen. Wir müssen wieder seriöseren Fußball spielen“, sagt Öztürk, denn auch er warnt vor dem FC TuRa. „Sie haben zwei schnelle Spitzen und nichts mehr zu verlieren. Da sind wir gewarnt und man darf das nicht unterschätzen“, fordert Öztürk eine größere Konzentration.

Personell sieht es wieder besser aus beim Gast. Marvin Bruland ist entsperrt, Dennis Seifert aus dem Urlaub zurück und Leon Heese (fehlte zuletzt wegen Studiums) ist genauso dabei wie Julian Rohlmann, der Vater geworden ist. Fehlen werden weiterhin Giffey, Simon, Zilligen, Bartsch und Jücker.

Bei den Gastgebern fehlen Niko Krause (Muskelfaserriss) und Cihad Gün (Knieprobleme). Dafür kehren Angreifer Malik Celiktas, Patrick Krucinski und Willi Schlej. „Wir richten uns nicht nach dem Werner SC, haben aber zwei Varianten wie wir spielen können: Mit einem Stürmer wie gegen Ascheberg oder wieder mit zwei“, deutet Gumprich seien taktischen Varianten an. Im Hinspiel siegte der Werner SC mit 3:0.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Nordbergstadion

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